Nach einer turbulenten Handelswoche fassen Aktionäre von SunHydrogen wieder Mut. Der Entwickler von Wasserstoff-Technologie hat seine jüngsten Verluste vollständig aufgeholt. Ein erfolgreicher Testlauf in Texas liefert nun das Fundament für diese Erholung.
Zum Wochenschluss stieg das Papier an den deutschen Börsen auf 0,0205 Euro. Das entspricht einem Plus von 2,5 Prozent. Bereits am Donnerstag war der Kurs deutlich angesprungen. Damit ließ die Aktie ihr Wochentief von rund 0,019 Euro rasch wieder hinter sich.
Charttechnisch zeigt sich ein klares Bild. Die psychologisch wichtige Marke von 0,018 Euro hält stand. Ein Ausbruch über den jüngsten Höchststand von 0,0214 Euro steht allerdings noch aus. Analysten stufen den Titel Mitte Juni mehrheitlich als Halteposition ein.
Pilotprojekt stützt den Kurs
Der Kurs stabilisiert sich nicht ohne Grund. Ende Mai installierte das Unternehmen verbesserte Wasserstoff-Module in seinem texanischen Pilotprojekt. Erste Daten aus dem Feld bestätigen nun die vorherigen Laborergebnisse. Das stärkt das Vertrauen der Investoren in die Technologie.
Für die weitere Entwicklung benötigt SunHydrogen viel Kapital. Der Start in das laufende Quartal verlief finanziell solide. Das Unternehmen meldet folgende Reserven:
- Barmittel: 13,07 Millionen US-Dollar
- Kurzfristige Anlagen: 19,81 Millionen US-Dollar
- Betriebskapital: rund 33 Millionen US-Dollar
Ausbau der Anlagen geplant
Dieses Geld fließt direkt in die Forschung. SunHydrogen will grünen Wasserstoff direkt aus Sonnenlicht und Wasser gewinnen. Teure Elektrolyseure fallen dabei weg.
Als nächster Schritt will das Management die 25 Quadratmeter große Pilotanlage massiv ausbauen. Gelingt dieser Schritt in die kommerzielle Phase, dürfte das den Kurs nachhaltig stützen.
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