Strive-Aktie: Verlust-Schock!

Strive verzeichnet einen massiven GAAP-Nettoverlust von 393,6 Millionen Dollar, wovon fast die Hälfte auf Bewertungsverluste der Bitcoin-Bestände entfällt.

Auf einen Blick:
  • GAAP-Nettoverlust von 393,6 Millionen Dollar im Q4 2025
  • 13.628 Bitcoin im Portfolio per 17. März 2026
  • Bitcoin Yield von 22,2% im Q4 2025 erreicht
  • 194,5 Millionen Dollar Verlust durch Bitcoin-Bewertung

Die Zahlen von Strive sind ein Schlag ins Gesicht. Ein GAAP-Nettoverlust von 393,6 Millionen Dollar für den Zeitraum vom 12. September bis 31. Dezember 2025 lässt Anleger aufhorchen. Davon entfallen allein 194,5 Millionen Dollar auf Bewertungsverluste der Bitcoin-Bestände. Das sind satte 95,4 Prozent des bereinigten Verlusts, der bei 208,2 Millionen Dollar liegt.

Strive hat seit dem Börsengang im September 2025 aggressiv Bitcoin akkumuliert. Per 17. März 2026 hält das Unternehmen 13.628 Bitcoin. Die Strategie: Bitcoin als Maßstab für alle Investitionen nutzen. CEO Matthew Cole spricht von einer „Multi-Billionen-Dollar-Chance für digitale Kredite“. Doch die Realität sieht anders aus. Der Bitcoin-Preis ist gefallen, und die Bewertungsverluste fressen die operativen Erfolge auf.

Strive Asset Management Aktie Chart

Die Bitcoin-Strategie zeigt zwei Gesichter

Auf den ersten Blick klingt die Bitcoin Yield von 22,2 Prozent im vierten Quartal beeindruckend. Auch der Bitcoin Gain von 1.305 BTC im selben Zeitraum wirkt solide. Doch diese Kennzahlen täuschen. Sie berücksichtigen nicht die massiven Bewertungsverluste durch fallende Bitcoin-Kurse. Von den 208,2 Millionen Dollar bereinigtem Nettoverlust gehen 93,4 Prozent auf das Konto der Krypto-Bestände.

Strive hat zudem die Übernahme von Semler Scientific abgeschlossen und damit rund 5.048 Bitcoin ins Portfolio geholt. Gleichzeitig wurden über Kapitalerhöhungen weitere 2.694 Bitcoin gekauft. Das Unternehmen setzt auf sein SATA-Preferred-Stock-Produkt, um Liquidität zu schaffen. Im Januar 2026 flossen aus einer Folgeemission 109,2 Millionen Dollar. Doch die Frage bleibt: Reicht das, um die Verluste zu kompensieren?

Anleger müssen jetzt genau hinschauen. Die Bitcoin-Strategie von Strive ist hochspekulativ und extrem anfällig für Kursschwankungen. Solange Bitcoin nicht deutlich steigt, bleiben die Verluste Realität. Die nächsten Quartale werden zeigen, ob das Konzept aufgeht oder ob Strive weiter rote Zahlen schreibt. Die erste Reaktion der Börse auf die neuesten Zahlen fiel mit einem Plus von 0,15 % aber immerhin noch gnädig aus.

MicroStrategy-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue MicroStrategy-Analyse vom 19. März liefert die Antwort:

Die neusten MicroStrategy-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für MicroStrategy-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

MicroStrategy: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)