Die Firma Strategy plant, rund 6 Mrd. Dollar an wandelbaren Schulden in Aktien umzuwandeln. Die Maßnahme soll die Verschuldung senken, gleichzeitig aber Flexibilität für die Bitcoin-Strategie bewahren.
Die Umwandlung soll innerhalb von drei bis sechs Jahren erfolgen und wandelt Anleiheninhaber in Aktionäre um, was den Schuldenruck mindert, aber bestehende Investoren verwässern kann.
MicroStrategy Aktie Chart
Strategy sieht sich gut aufgestellt!
Strategy hält aktuell 714.644 Bitcoins im Wert von rund 49 Mrd. Dollar. Laut dem Unternehmen müsste Bitcoin auf etwa 8.000 US-Dollar fallen, damit die Reserven die Schulden vollständig decken. Selbst bei einem Rückgang von 88 % sieht die Firma die Bilanz als robust an.
Die Gesamtverschuldung beträgt über 8,2 Mrd. Dollar, hauptsächlich aus Wandelanleihen. Wesentliche Fälligkeiten treten erst 2028 ein, sodass kurzfristig keine Refinanzierung nötig ist. Zusätzlich verfügt das Unternehmen über liquide Mittel für etwa 2,5 Jahre zur Deckung von Dividenden und Schulden.
Trotz eines leichten Kursanstiegs der Strategy-Aktie auf 130 Dollar bleibt der Titel rund 70 % unter dem Allzeithoch von 456 US-Dollar im Juli 2025. Bitcoin selbst notiert bei rund 68.400 US-Dollar, etwa 10 % unter dem Durchschnittskaufpreis von Strategy. Die Firma kauft weiterhin wöchentlich neue Bitcoins, um die Position auszubauen.
Strategy: Davor warnen Kritiker!
Bei einem dramatischen Bitcoin-Verfall könnten die Reserven stark unter Wert fallen. Ökonom Peter Schiff und andere Experten bezweifeln die Stabilität der Strategie bei extremen Kursrückgängen. Im Extremfall von 8.000 US-Dollar pro Bitcoin läge der Wert der Bestände bei rund 5,7 Mrd. Dollar, während die Anschaffungskosten 54,35 Mrd. Dollar betrugen, was theoretisch einen enormen Verlust von 48,6 Mrd. Dollar bedeuten würde.
Für Anleger heißt das: Strategy reduziert Schulden und stärkt kurzfristig die Bilanz, setzt aber stark auf Bitcoin. Hohe Volatilität und mögliche Verwässerung bleiben zentrale Risiken.
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