Michael Saylors Strategy hat zwischen dem 2. und 8. März weitere 17.994 Bitcoin gekauft. Das Volumen liegt bei knapp 1,28 Milliarden Dollar und ist damit der größte Einzelkauf seit sieben Wochen. Doch die Art der Finanzierung überrascht.
Rund 900 Millionen Dollar kamen aus dem Verkauf von Stammaktien der Klasse A. Nur etwa 377 Millionen Dollar, also rund 30 Prozent, stammten aus dem Verkauf der sogenannten Stretch-Vorzugsaktien. Das Management hatte zuvor signalisiert, künftig primär auf diese Vorzugsaktien zu setzen. Davon ist Strategy weit entfernt.
Die weitere Ausgabe von Stammaktien verwässert die bestehenden Aktionäre. Genau das sollte durch die Vorzugsaktien eigentlich vermieden werden. Diese zahlen eine Rendite von 11,5 Prozent jährlich und wurden mehrfach angepasst, um Kapital anzuziehen. Doch die Nachfrage entwickelt sich offenbar schleppend.
Der teure Einkauf belastet die Bilanz
Strategy zahlte im Schnitt 76.000 Dollar pro Bitcoin. Das liegt deutlich über dem aktuellen Kurs von rund 69.000 Dollar. Der durchschnittliche Einkaufspreis des gesamten Bestands liegt bei etwa 71.000 Dollar. Bitcoin notiert damit unter dem Einstandspreis von Strategy.
Die Aktie selbst hat in den vergangenen zwölf Monaten rund 55 Prozent an Wert verloren. Bitcoin schwankt weiterhin stark, zuletzt bedingt durch geopolitische Spannungen im Iran. Die Strategie von Saylor funktioniert nur, wenn Bitcoin schneller steigt als die Verpflichtungen aus den Vorzugsaktien wachsen.
Anleger sollten sich bewusst sein, dass Strategy weiterhin aggressiv kauft, aber die Finanzierung auf Kosten der Stammaktionäre geht. Die Cashreserve liegt bei 2,25 Milliarden Dollar. Ob das reicht, hängt von der weiteren Bitcoin-Entwicklung ab. Der Druck bleibt hoch.
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