Strategy: Aktie leicht erholt – Doch wie lange noch?

Strategy erlebt einen kleinen Aufwind, doch die Zukunft in bleibt ungewiss. Anleger jubeln, doch die Unsicherheit schwebt weiter über der Aktie.

Auf einen Blick:
  • MSCI verschiebt Entscheidung
  • Aktie legt kurzfristig zu
  • Bitcoin-Bestand sorgt für Diskussion
  • Michael Saylor signalisiert Aktivität
  • Risiko für Milliardenabflüsse bleibt

Bei Strategy geht es mal wieder hoch her. Die Aktie bekommt frischen Rückenwind und liegt in diesem Jahr bereits mit rund 5 Prozent im Plus. Der Grund für die jüngste Kurserholung liegt nicht im Bitcoin-Preis, sondern bei den Indexhütern. Was ist da los?

Info: Strategy (ehemals: MicroStrategy) ist ein US-Konzern, der vor allem durch den massiven Kauf und die Verwaltung von Bitcoin bekannt wurde.

Strategy erhält Schonfrist

Der Indexanbieter MSCI hat vorerst auf die Bremse gedrückt. Unternehmen mit großen Krypto-Beständen fliegen zunächst nicht aus den wichtigen Aktienindizes. Genau das rettet Strategy kurzfristig den Platz.

Die Aktie reagiert prompt und legt spürbar zu. Anleger atmen auf. Ein drohender Absturz scheint erst einmal vertagt.

MicroStrategy Aktie Chart

Strategy: Es brodelt weiter

Hinter den Kulissen brodelt es jedoch weiter. MSCI hatte im Herbst angekündigt, sogenannte Digital-Asset-Treasury-Firmen genauer unter die Lupe zu nehmen. Diese Unternehmen ähnelten eher Investmentvehikeln als klassischen operativen Firmen. Ein Rauswurf aus den Indizes hätte massive Folgen gehabt. Milliardenabflüsse standen im Raum. Die Unsicherheit drückte monatelang auf den Kurs.

Jetzt verschiebt MSCI die Entscheidung. Statt klarer Entwarnung folgt eine umfassende Prüfung. Das Thema bleibt auf dem Tisch. Für Strategy bedeutet das: Aufschub, aber keine Garantie. Die Aktie lebt weiter mit einem Damoklesschwert über dem Kopf.

Konzernchef Michael Saylor versucht gegenzusteuern. Er stellt Strategy nicht als reinen Bitcoin-Speicher dar, sondern als aktives Unternehmen mit eigener Wertschöpfung. Das Unternehmen nutze seine Bestände strategisch und nicht passiv. Damit will Saylor die Indexwächter überzeugen.

Anleger sollten wachsam sein

Der Markt bleibt skeptisch. Die Aktie hatte in der zweiten Hälfte von 2025 stark gelitten. Der jetzige Kursschub wirkt eher wie eine Verschnaufpause als wie ein Befreiungsschlag. Klar ist: Bleibt Strategy in den Indizes, fließt weiter Geld. Fällt der Daumen später doch nach unten, droht neuer Ärger.

Unterm Strich herrscht Schwebezustand. Strategy gewinnt Zeit, aber keinen Frieden. Die große Frage bleibt offen. Gehört ein Bitcoin-Schwergewicht dauerhaft in die großen Aktienindizes oder nicht? Anleger warten nervös auf die Antwort.

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