Strategy-Aktie: Galgenfrist?

MSCI hat Pläne für einen Indexausschluss von Strategy vorerst auf Eis gelegt. Die Aktie gewann trotz anhaltender Herausforderungen durch den schwachen Bitcoin-Kurs.

Auf einen Blick:
  • MSCI stoppt vorläufig geplante Index-Regeländerung
  • Aktie reagiert mit Kursgewinn auf die Nachricht
  • Bitcoin notiert weiterhin auf niedrigem Niveau
  • Chart zeigt deutlichen Abwärtstrend der letzten Monate

MSCI stört sich sichtlich daran, dass sich in den Global Investable Market Indizes einige Unternehmen finden, die operativ nicht allzu viel auf die Beine stellen. Als ein solcher Kandidat wurde auch Strategy, ehemals MicroStrategy, erkannt. Das Geschäftsmodell hier besteht zum größten Teil darin, Bitcoin zu kaufen und vom Wertgewinne zu profitieren.

Aus sich von MSCI handelt es sich bei dem Unternehmen daher mehr und einen Investmentfonds, der in eingangs erwähnten Indizes nichts verloren hätte. Dementsprechend stand im Raum, mit neuen Regeln einen Rauswurf in die Wege zu leiten. Nach Schätzungen von Analysten hätte ein solcher Schritt zu Kapitalabflüssen im Milliardenbereich führen können.

Strategy kann durchatmen

Die Pläne sorgten allerdings auch für viel Kritik; die angedachten Schwellen wurden als willkürlich betrachtet. Nun will sich MSCI mehr Zeit lassen und eine umfassende Prüfung in die Wege leiten. Für den Moment verschwindet damit das Risiko eines Rauswurfs von Strategy. Ausruhen kann das Unternehmen sich darauf aber wohl nicht dauerhaft.

Auch ändert sich nichts daran, dass der Bitcoin derzeit auf eher niedrigem Niveau und sogar leicht unter dem Niveau von vor einem Jahr notiert. Die Anleger freuten sich am Donnerstag über die jüngste Entwicklung und ließen die Strategy-Aktie um 3,2 Prozent auf 166,97 US-Dollar zulegen. Doch bleiben noch etliche Herausforderungen zu erkennen.

MicroStrategy Aktie Chart

Im Abwärtstrend

Auch wenn die große Hiobsbotschaft für Strategy für den Moment vom Tisch gefegt zu sein scheint, so hat sich an den grundlegenden Herausforderungen nicht viel verändert. Auch charttechnisch bleibt es mit Kursverlusten von 58 Prozent in den letzten sechs Monaten bei einem eher traurigen Anblick. Anleger tun gut daran, die Aktie weiterhin mit einer gesunden Portion Vorsicht zu behandeln und vielleicht noch etwas länger auf der Seitenlinie auszuharren. Letztlich sind Investments in Bitcoin direkt für die meisten wahrscheinlich ohnehin attraktiver als der Umweg über die Strategy-Aktie.

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