Strategy Aktie: 72 Prozent vom Sommerhoch verloren

Der Kurs der Strategy-Aktie fällt infolge sinkender Bitcoin-Kurse und eines seltenen Bitcoin-Verkaufs für Vorzugsdividenden deutlich.

Auf einen Blick:
  • Aktie verliert über 16 Prozent in einer Woche
  • Erster Bitcoin-Verkauf seit Dezember 2022
  • Erlös fließt in Vorzugsdividenden
  • Analysten senken Kursziele für Strategy

Strategy gerät weiter unter Druck. Der Kurs fiel zuletzt auf 109,26 Euro und liegt damit seit einer Woche um 16,07 Prozent tiefer. Seit dem Sommerhoch hat die Aktie mehr als 72 Prozent eingebüßt.

Auslöser ist vor allem der Rückgang bei Bitcoin selbst. Die Kryptowährung zog sich von rund 75.500 Dollar auf etwa 66.500 Dollar zurück. Parallel dazu wertet der Markt den hohen Bitcoin-Bestand von Strategy neu, weil die Bilanz stark an den Coin gekoppelt bleibt.

Verkauf für Vorzugsdividende

Besonders aufmerksam verfolgt wird ein seltener Schritt des Unternehmens. Strategy verkaufte zwischen dem 26. und 31. Mai 32 Bitcoin und nahm damit rund 2,5 Millionen Dollar ein. Es war der erste Verkauf seit Dezember 2022.

Das Geld floss laut Unternehmensangaben in Dividendenzahlungen für Vorzugsaktien. Genau dieser Punkt belastet die Stimmung. Anleger hatten Strategy lange als nahezu ununterbrochenen Bitcoin-Käufer gesehen.

Trotz des Verkaufs bleibt der Bestand massiv. Strategy hält derzeit rund 843.700 Bitcoin. Der durchschnittliche Kaufpreis liegt laut Schätzungen bei etwa 75.700 Dollar je Coin.

Markt dreht gegen Krypto

Der Kursrückgang trifft auf ein ohnehin schwaches Umfeld für digitale Assets. Bitcoin fiel auf den niedrigsten Stand seit Februar, nachdem Makroängste zunahmen und Gelder aus US-Spot-ETFs abflossen. Das setzt auch Aktien mit hohem Kryptohebel unter Druck.

Bei Strategy verstärkt sich dieser Effekt noch durch die hohe Verschuldung und laufende Kapitalanforderungen. Die Aktie notiert klar unter ihrer 50-Tage-Linie von 133,39 Euro und weit unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 169,32 Euro. Der RSI von 32,3 signalisiert bereits eine stark abgekühlte, aber noch nicht überverkaufte Lage.

Analysten werden vorsichtiger

Die Einschätzungen am Markt gehen auseinander. Einige Beobachter werten den Verkauf als überzogen und als mögliches Zeichen für einen Boden im Bitcoin-Markt. Andere ziehen die Reißleine bei ihren Erwartungen.

Mizuho senkte das Kursziel für die Aktie von 320 auf 265 Dollar und bestätigte zugleich die Einstufung „Outperform“. Das zeigt: Selbst optimistischere Häuser rechnen kurzfristig mit weniger Spielraum.

Der Blick richtet sich nun auf Bitcoin selbst. Solange der Coin unter Druck bleibt, dürfte Strategy an der Börse empfindlich reagieren. Der Abstand zum 52-Wochen-Tief von 88,48 Euro ist zwar noch vorhanden, aber der Trend bleibt klar angeschlagen.

MicroStrategy-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue MicroStrategy-Analyse vom 04. Juni liefert die Antwort:

Die neusten MicroStrategy-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für MicroStrategy-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 04. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

MicroStrategy: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)