Strategy festigt seine Rolle im Ökosystem der digitalen Vermögenswerte. Das Unternehmen veröffentlichte am 13. Juli einen neuen Index zur Bitcoin-Adoption durch globale Banken. Parallel dazu sicherte sich der Konzern durch umfangreiche Aktienverkäufe frisches Kapital.
Banken im Krypto-Check
Der neue Index bewertet die Aktivitäten von 25 Großbanken im Bereich Bitcoin. Fidelity führt das Ranking mit einem Score von 71 Prozent an. Goldman Sachs und JPMorgan belegen mit Werten um 45 Prozent die weiteren Plätze.
Japanische Geldhäuser hinken indes deutlich hinterher. Sie kommen im Schnitt nur auf eine Adoptionsrate von 13 Prozent. Strategy nutzt diese Daten, um seine Position als Analyst im Krypto-Sektor neben der reinen Haltestrategie auszubauen.
Liquidität durch neue Aktien
Finanziell setzt das Management auf eine strategische Barreserve. Zwischen dem 6. und 12. Juli sammelte das Unternehmen rund 467 Millionen US-Dollar ein. Dies geschah über den Verkauf von neuen Anteilen am Kapitalmarkt.
Die Barreserven steigen dadurch auf etwa drei Milliarden US-Dollar. Die Folge: mehr finanzielle Flexibilität ohne Krypto-Verkäufe. In der Vorwoche musste Strategy noch Bitcoins veräußern, um fällige Dividenden zu bedienen.
Bestände bleiben stabil
Diesmal blieb der massive Bitcoin-Schatz von rund 844.000 Einheiten unangetastet. Dennoch kämpft das Unternehmen mit der Marktlage. Der durchschnittliche Kaufpreis pro Bitcoin liegt bei über 75.000 US-Dollar.
An der Börse sorgt das für Gegenwind. Die Aktie verlor zuletzt deutlich an Boden. Das Papier notiert mit 82,55 Euro rund 25 Prozent unter seinem 50-Tage-Durchschnitt.
Die neu gewonnene Liquidität deckt nun die Zinsen und Dividendenverpflichtungen ab. Damit sinkt der kurzfristige Verkaufsdruck auf die Bitcoin-Bestände. Für die kommenden Wochen bleibt das verbleibende Volumen für weitere Aktienemissionen von fast 24 Milliarden US-Dollar ein bestimmender Faktor für die Kursentwicklung.
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