Steyr Motors hat den Umsatz im ersten Quartal 2026 auf 11,7 Millionen Euro gesteigert – ein hauchdünnes Plus. Der Gewinn brach dagegen ein: Das bereinigte EBIT halbierte sich auf 0,9 Millionen Euro. Grund sind verschobene Aufträge aus Indien und dem Nahen Osten, die das Management auf den Iran-Konflikt zurückführt.
Auftragsbestand gibt Rückenwind
CEO Julian Cassutti zeigt sich für das zweite Halbjahr zuversichtlich. Der Auftragsbestand untermauert diese Haltung: 308 Millionen Euro, davon 200 Millionen Euro rechtlich bindend. Besonders im Defense-Segment zeichnen sich konkrete Perspektiven ab. Ab 2027 rechnet das Unternehmen mit einem Folgeauftrag der US Navy über 500 Einheiten. Zudem testen europäische Streitkräfte die neue M12 Power Unit – auch ein Drohnenhersteller ist involviert.
Parallel dazu integriert Steyr Motors seit April die Akquisition von BUKH. Die Übernahme entwickelt sich profitabler als gedacht und soll ab dem zweiten Quartal positiv zum Gesamtergebnis beitragen.
Prognose 2026 – und ein neuer CFO
Für das Gesamtjahr hält der Konzern an der Umsatzprognose von 75 bis 95 Millionen Euro fest. Die angestrebte EBIT-Marge liegt bei mindestens 15 Prozent. Ab Juni 2026 übernimmt zudem Björn Krausmann den Posten des Finanzvorstands.
Die Börse reagierte verhalten auf die gemischten Zahlen. Die Aktie notierte am Mittwoch bei 36,02 Euro und gab damit 2,65 Prozent nach. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 63,40 Euro beträgt inzwischen mehr als 43 Prozent. Ob das zweite Halbjahr die erhoffte Wende bringt, hängt maßgeblich vom Timing der indischen und nahöstlichen Aufträge sowie der weiteren Defense-Dynamik ab.
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