Stellantis nach dem Crash: Kommt jetzt das Comeback?

Stellantis stürzt ab wie kaum ein Autobauer zuvor. Milliardenabschreibungen schocken den Markt. Doch ist der Kurscrash auch eine Chance für Mutige?

Auf einen Blick:
  • 22 Mrd. Euro Abschreibungen belasten
  • Dividende gestrichen, Vertrauen erschüttert
  • Elektro-Kehrtwende kostet Zeit und Geld
  • Stellantis: Aktie historisch günstig bewertet
  • Turnaround möglich, Risiko extrem hoch

Minus 25 Prozent innerhalb einer Woche: Die Aktie von Stellantis erlebt einen historischen Absturz.

Nach einem Kursbeben rutschte der Titel auf rund 6 Euro ab und markierte ein neues Mehrjahrestief. Auslöser war ein Zahlenpaket, das Anleger kalt erwischte. Milliardenabschreibungen, ein erwarteter Rekordverlust und der komplette Dividendenstopp sorgten für Panikverkäufe. Innerhalb eines Tages verlor die Aktie rund ein Viertel an Wert.

Stellantis Aktie Chart

Stellantis: Das ist der Kern des Problems!

Kern des Problems ist die abrupte Kehrtwende bei der Elektrostrategie. Stellantis zieht in den USA die Notbremse.

Nach dem Wegfall von Förderungen brach die Nachfrage nach E-Autos ein. Stellantis reagiert mit einer Rückbesinnung auf margenstarke Verbrenner.

Diese Entscheidung kostet teuer. Rund 22 Mrd. Euro müssen abgeschrieben werden, ein großer Teil davon entfällt auf das US-Geschäft. Auch Batterieprojekte geraten unter die Räder. Beteiligungen werden verkauft, Fabrikpläne gestrichen.

Stellantis fährt zweigleisig

Gleichzeitig fährt Stellantis in Europa weiter zweigleisig. Dort hält Stellantis an ambitionierten E-Zielen fest.

Diese Doppelstrategie treibt die Kosten und erhöht die Risiken. Anleger zweifeln, ob das Unternehmen diese Belastung stemmen kann. Hinzu kommt ein riesiges Markenportfolio, das zunehmend als Klotz am Bein gilt.

Stellantis: Manche sehen eine Chance!

Trotzdem wittern einige Experten eine Chance. Analysten sehen die Stellantis-Aktie als extrem günstig bewertet. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt auf Ramschniveau. Mehrere Banken halten Kursverdopplungen für möglich, falls sich Absatz, Marge und Cashflow stabilisieren. Tatsächlich stieg der Absatz zuletzt wieder an, auch der Ausblick signalisiert leichte Besserung.

Fazit: Hochrisiko-Investment

Stellantis bleibt ein Hochrisiko-Investment. Der Absturz erklärt sich aus Strategiechaos, Milliardenverlusten und Vertrauensbruch. Die Chance liegt in einer Erholung vom extrem niedrigen Niveau. Wer einsteigt, setzt auf einen Turnaround – und braucht starke Nerven.

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