Stellantis Aktie: VanDyke und Coté übernehmen Jeep und Ram

Stellantis verzeichnet steigende Händlerbestände in Nordamerika bei schwachem Absatz. Analysten warnen vor margenschädlichen Preisnachlässen.

Auf einen Blick:
  • Auslieferungen in USA steigen stark
  • Kundennachfrage bleibt deutlich zurück
  • Führungswechsel bei Jeep und Ram
  • Aktie verliert seit Januar massiv

Stellantis kämpft mit einem gefährlichen Ungleichgewicht in Nordamerika. Während die Auslieferungen an Händler massiv steigen, bleiben die Kunden in den USA zurückhaltend. Die Folge: Die Parkplätze der Autohäuser füllen sich schneller als die Auftragsbücher.

Das Inventar-Dilemma in Nordamerika

Im zweiten Quartal stiegen die Auslieferungen in Nordamerika um geschätzte 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der tatsächliche Absatz im US-Einzelhandel kletterte im gleichen Zeitraum allerdings nur um sechs Prozent. Der Konzern verschiffte rund 445.000 Fahrzeuge in die Region, von denen nun viele ungenutzt bei den Händlern stehen könnten.

Branchenkenner befürchten deshalb aggressive Preisnachlässe in der zweiten Jahreshälfte. Hohe Rabatte belasten jedoch die Gewinnmargen — ein wunder Punkt für die Aktionäre. Seit Jahresbeginn hat die Aktie bereits rund 47 Prozent an Wert verloren. Das Management begründet die hohen Bestände mit sommerlichen Produktionspausen und dem Start neuer Modelle wie dem Ram 1500.

Neuer Kurs für Jeep und Ram

Um die Probleme im wichtigsten Markt zu lösen, baut Stellantis die Führungsebene um. Die erfahrenen Manager Matt VanDyke und Branden Coté übernehmen die Leitung der Kernmarken Jeep und Ram. Dieser Wechsel erfolgt zu einem kritischen Zeitpunkt, an dem sich der Konzern gegen Konkurrenz aus China und etablierte Rivalen behaupten muss.

Parallel dazu stützt das Geschäft in Europa die Bilanz. Dort stiegen die Auslieferungen im zweiten Quartal um etwa fünf Prozent, auch dank der Integration der Marke Leapmotor. Dennoch bleibt der nordamerikanische Markt der wichtigste Motor für die Profitabilität der Gruppe.

Anleger blicken nun auf die offiziellen Finanzzahlen für das zweite Quartal Ende Juli. Besonders der industrielle freie Cashflow steht unter Beobachtung, nachdem dieser zum Jahresstart negativ ausfiel. Hält die psychologisch wichtige Unterstützung bei 5,00 Euro nicht, droht ein Test des Jahrestiefs bei 4,59 Euro.

Stellantis-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Stellantis-Analyse vom 26. Juli liefert die Antwort:

Die neusten Stellantis-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Stellantis-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Stellantis: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)