Stellantis verhandelt mit dem chinesischen Elektroautohersteller Leapmotor über die gemeinsame Entwicklung eines neuen Opel-Elektro-SUV. Das berichtet Reuters unter Berufung auf drei Quellen. Das geplante Modell soll auf der Elektro-Plattform von Leapmotor basieren, während Opel für das Außendesign zuständig wäre. Produziert werden soll der Wagen im spanischen Werk Zaragoza, ab 2028, rund 50.000 Einheiten pro Jahr.
Die Gespräche über das intern O3U genannte Projekt begannen demnach Ende 2025. Eine Einigung könnte bereits in diesem Monat erfolgen. Ein Großteil der Entwicklungsarbeit dürfte allerdings in China stattfinden, so eine der Quellen.
Mokka-Nachfolger aus Spanien statt Frankreich?
Stellantis prüft die Elektrotechnologie von Leapmotor offenbar auch für den nächsten Opel Mokka B SUV. Die Produktion dieses Modells könnte langfristig von Frankreich nach Spanien verlagert werden, heißt es weiter.
Stellantis hält bereits rund 20 Prozent an Leapmotor, erworben 2023. Gemeinsam gründeten beide ein Joint Venture namens Leapmotor International, um Produktion und Vertrieb weltweit voranzutreiben.
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Auch Alfa Romeo im Gespräch
Darüber hinaus hat Stellantis erste Gespräche mit Leapmotor über ein mögliches Alfa-Romeo-Modell auf derselben Architektur aufgenommen. Auch dieses Fahrzeug könnte in Zaragoza entstehen.
Die Kooperation kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Stellantis in Europa zunehmend unter Druck gerät. Chinesische Hersteller wie BYD drängen aggressiv auf den Markt. Ob Opel-Kunden einen SUV mit chinesischer Plattform kaufen wollen, wird sich zeigen. Bis 2028 ist noch Zeit.
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