Stellantis-Aktie: Nicht zu halten!

Der dramatische Kurssturz der Stellantis-Aktie nimmt immer noch kein Ende. Am Montag rutscht der Kurs auf ein neues 10-Jahrestief. Warum findet die Aktie einfach keinen Halt?

Auf einen Blick:
  • Strategiewechsel weg von E- hin zu Verbrennerantrieb
  • Massive Zollbelastungen in den USA
  • Hoher Kapitalbedarf über Hybridanleihe

Der dramatische Kurssturz der Stellantis-Aktie nimmt immer noch kein Ende. Am Montag rutscht der Kurs des internationalen Autoherstellers auf ein neues 10-Jahrestief. Warum findet die Stellantis-Aktie einfach keinen Halt?

Ein Berg an Problemen

Stellantis ist derzeit mit einem gewaltig hohen Berg an Problemen konfrontiert. Vor wenigen Tagen leistete der Autokonzern mit einer Wertberichtigung in Höhe von 22 Milliarden Euro einen Offenbarungseid in Bezug auf seine eigene Zukunft. Diese wird nicht mehr in der Elektromobilität gesehen, sondern im Verkauf von Autos mit Verbrennungsmotor bzw. Hybridantrieb. Offenbar sieht sich Stellantis derzeit bei E-Autos als nicht wettbewerbsfähig an.

Gleichzeitig hat der Konzern im Kernmarkt USA nach wie vor mit hohen Lagerbeständen zu kämpfen. Hinzu kommen gigantische Zusatzbelastungen durch die neuen US-Zölle. Da Stellantis viele Volumenmodelle in Mexiko produziert, dürften die Zölle mit über 1,5 Milliarden Euro negativ zu Buche schlagen.

Hinzu kommt ein hoher Kapitalbedarf für die strategische Neuausrichtung. Erst vor wenigen Tagen gab Stellantis die Ausgabe von Hybridanleihen im Wert von fünf Milliarden Euro bekannt. Solche Finanzinstrumente belasten die Bilanz langfristig und signalisieren dem Markt einen hohen Kapitalbedarf.

Für Dividendenanleger hat die Stellantis-Aktie inzwischen auch ihren Reiz verloren. Während sie in den letzten Jahren zu den besten Dividendenzahlern der Autoindustrie zählte, wurde die Gewinnausschüttung angesichts der desaströsen Geschäftsentwicklung komplett gestrichen.

Und zu allem Überfluss droht dem Autohersteller auch noch juristischer Ärger. In den USA laufen derzeit Prüfungsverfahren wegen früherer Aussagen zum E-Auto-Absatz. Es steht der Vorwurf im Raum, dass die Konzernführung die Probleme intern bereits kannte, während sie nach außen hin noch optimistische Prognosen abgab.

Im Auge des Sturms

Nichts spricht derzeit für einen Kauf der Stellantis-Aktie. Der Autokonzern befindet sich momentan im Auge eines perfekten Sturms, der noch eine Weile anhalten dürfte.

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