Starbucks-Aktie: Zukunft unklar!

Starbucks verkauft Großteil des China-Geschäfts, Analysten senken Gewinnprognosen und stufen die Aktie als 'Strong Sell' ein.

Auf einen Blick:
  • Verkauf von 60 Prozent der China-Beteiligung
  • Zacks Research stuft Aktie als 'Strong Sell' ein
  • Kapitalumschichtung in stagnierende US-Märkte
  • Expansion in anderen asiatischen Ländern

Die Starbucks-Aktie befindet sich in einer Phase strategischer Neuausrichtung. Nach dem Verkauf eines Großteils des China-Geschäfts und einer Reihe von Analystenabwertungen sucht der Kaffeeriese nach neuen Wachstumsimpulsen. Der Kurs notiert vor US-Handelsauftakt bei 83,97 US-Dollar und bleibt damit deutlich unter seinem Jahreshöchststand.

Zacks Research hat die Gewinnprognosen für die Geschäftsjahre 2026 bis 2028 deutlich gesenkt und stuft die Aktie nun als „Strong Sell“ ein. Die Analysten begründen dies mit anhaltendem Margendruck. Diese pessimistische Einschätzung lastet auf der Stimmung, obwohl institutionelle Anleger rund 72 % der Anteile halten.

Kapitalumschichtung und Expansion

Ein zentrales Thema ist der teilweise Rückzug aus China. Starbucks verkauft 60 % seiner Beteiligung am China-Geschäft für 4 Milliarden US-Dollar. Das frische Kapital soll in das Kernmarktgeschäft in den USA fließen, wo die vergleichbaren Umsätze zuletzt stagnierten.

Parallel dazu treibt das Unternehmen die Expansion in anderen asiatischen Märkten voran. In Südkorea wurde am 5. Januar 2026 der 15. „Talent Donation“-Store eröffnet. In Malaysia startete am selben Tag eine langfristige Preisaktion für Tall-Lattes zu einem Kampfpreis, um Marktanteile zu gewinnen.

Starbucks Corporation Aktie Chart

Produktinnovationen unter Druck

Die operative Strategie zielt darauf ab, die rückläufige Kundenfrequenz in den USA zu stoppen. Diese war im letzten Quartal um 1 % gesunken, obwohl der durchschnittliche Bonwert um 1 % stieg. Ab dem 6. Januar führt Starbucks sein Wintermenü 2026 ein, darunter neue Speisen wie „Truffle, Mushroom & Brie Egg Bites“ und spezielle Getränke.

Der Markt blickt nun gespannt auf die Veröffentlichung der Quartalszahlen für Q1 2026 Ende Januar. Sie müssen zeigen, ob die Kapitalumschichtung und die Produktneuheiten den von den Analysten prognostizierten Margendruck wirksam bekämpfen können. Technisch bildet das 52-Wochen-Tief bei 75,50 US-Dollar eine wichtige Unterstützungsmarke.

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