Die Zahlen von Starbucks fallen besser aus als erwartet. Die Kaffeehauskette aus Seattle hat im ersten Quartal zum zweiten Mal in Folge ein Plus bei den vergleichbaren Umsätzen geschafft. Nach sieben Quartalen in Folge mit Rückgängen ist das eine bemerkenswerte Wende. Die vergleichbaren Umsätze weltweit kletterten um 4 Prozent, während Analysten nur mit 2 Prozent gerechnet hatten.
In den USA legten die vergleichbaren Umsätze um 4 Prozent zu, getrieben von 3 Prozent mehr Transaktionen und einem durchschnittlich um 1 Prozent höheren Bon. Das liegt deutlich über der Konsenserwartung von 1,9 Prozent. International stiegen die vergleichbaren Umsätze um 5 Prozent, in China sogar um 7 Prozent. Der Gesamtumsatz kletterte um 6 Prozent auf 9,9 Milliarden Dollar.
Allerdings drücken höhere Kosten auf die Marge. Die operative Marge rutschte um 180 Basispunkte auf 10,1 Prozent. In Nordamerika fiel sie sogar von 16,7 auf 11,9 Prozent, belastet durch Investitionen in Personal im Rahmen der „Back to Starbucks“-Strategie sowie durch Inflation, Zölle und gestiegene Kaffeepreise.
Gewinn enttäuscht, aber die Richtung stimmt
Der Gewinn je Aktie lag mit 0,56 Dollar unter den erwarteten 0,59 Dollar und deutlich unter dem Vorjahreswert von 0,69 Dollar. Das Unternehmen eröffnete netto 128 neue Filialen und betreibt nun weltweit 41.118 Standorte. Davon entfallen 16.911 auf die USA und 8.011 auf China, zusammen über 61 Prozent des globalen Portfolios.
CEO Brian Niccol zeigt sich zufrieden. Die Strategie funktioniere und man liege sogar vor dem Zeitplan. Mehr Kunden kämen häufiger, und das sei erst der Anfang. Für das Gesamtjahr erwartet Starbucks ein Wachstum der vergleichbaren Umsätze von mindestens 3 Prozent, sowohl global als auch in den USA. Der Gewinn je Aktie soll zwischen 2,15 und 2,40 Dollar liegen, der Mittelwert von 2,28 Dollar liegt unter der Konsensschätzung von 2,35 Dollar.
Die Aktie reagiert vorbörslich mit einem Kurssprung von 6,1 Prozent. Anleger honorieren offenbar die Umsatzdynamik und glauben an die Trendwende. Die Frage bleibt, ob Starbucks die Kosten in den Griff bekommt und die Margen wieder ausbauen kann. Vorerst aber stimmt die Richtung.
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