Standard Lithium hat einen entscheidenden Meilenstein bei der Vermarktung seiner künftigen Produktion erreicht. Das Joint Venture „Smackover Lithium“, das das Unternehmen gemeinsam mit Equinor betreibt, schloss am Montag einen bindenden Abnahmevertrag mit dem Batteriegiganten LG Energy Solution ab.
Die Vereinbarung sieht die Lieferung von jährlich 8.000 Tonnen Lithiumcarbonat in Batteriequalität vor. Der Vertrag hat eine Laufzeit von zehn Jahren und tritt in Kraft, sobald die kommerzielle Förderung beginnt.
Durch diesen zweiten großen Liefervertrag sind Medienberichten zufolge nun etwa 90 Prozent der geplanten Produktionskapazitäten des Projekts im Südwesten von Arkansas fest vergeben. Bereits im März 2026 hatte das Gemeinschaftsunternehmen eine ähnliche Vereinbarung mit dem Rohstoffhändler Trafigura unterzeichnet. Die hohe Auslastung der künftigen Kapazitäten gilt als wichtiges Signal für die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Vorhabens.
Zeitplan für die kommerzielle Produktion
Das Unternehmen konkretisierte zudem den weiteren Fahrplan für das Projekt in Arkansas. Die Partner streben an, noch im laufenden Jahr die endgültige Investitionsentscheidung (FID) zu treffen. Unmittelbar nach dieser Entscheidung soll der Beginn der Bauarbeiten erfolgen. Die erste kommerzielle Produktion von Lithium ist nach derzeitigem Stand für das Jahr 2029 anvisiert.
In Marktkreisen wird die bevorstehende Investitionsentscheidung eng mit möglichen staatlichen Förderungen verknüpft. Es gibt Hinweise darauf, dass ein positiver Beschluss den Zugang zu Zuschüssen der US-Regierung eröffnen könnte.
Eine offizielle Bestätigung für eine solche staatliche Finanzspritze steht allerdings noch aus. Die strategische Partnerschaft mit Equinor stärkt unterdessen die finanzielle und operative Basis für die anstehende Bauphase.
Fortschritte beim Texas Franklin Projekt
Parallel zum Hauptprojekt treibt Standard Lithium die Exploration weiterer Standorte voran. Am Freitag reichte das Unternehmen den ersten offiziellen Ressourcenbericht für das Texas Franklin Projekt ein. Dieser technische Bericht gemäß dem Standard NI 43-101 enthält eine Schätzung der abgeleiteten Ressourcen (Inferred Resource). Damit verbreitert das Unternehmen seine Rohstoffbasis über die Standorte in Arkansas hinaus.
Die Aktie reagierte zum Wochenauftakt zunächst positiv auf die Nachrichten rund um den LG-Großauftrag, wie Reuters berichtete. Im heutigen Handel notiert das Papier bei 2,09 Euro, was einem Rückgang von 2,6 Prozent entspricht.
Trotz dieser kurzfristigen Schwankung weist der Kurs über einen Zeitraum von 30 Tagen ein deutliches Plus von 14 Prozent auf. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens beläuft sich derzeit auf umgerechnet 542,66 Millionen Euro.
Standard Lithium-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Standard Lithium-Analyse vom 02. September liefert die Antwort:
Die neusten Standard Lithium-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Standard Lithium-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 02. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Standard Lithium: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
