Die Kapitalmärkte bleiben für Standard Chartered ein wichtiger Baustein. Die britische Großbank hat jetzt die Emission von perpetuierlichen Wandelanleihen im Volumen von 750 Millionen Singapur-Dollar angekündigt. Das entspricht umgerechnet rund 530 Millionen Euro. Die Wertpapiere werden als zusätzliche Tier-1-Kapitalinstrumente klassifiziert und sollen die Eigenkapitalbasis der Bank weiter verstärken.
Die Platzierung ist für den 15. Januar vorgesehen. Mindestens sechs institutionelle Investoren sollen die Wertpapiere übernehmen, wie aus einer Mitteilung an die Hongkonger Börse hervorgeht. Standard Chartered setzt damit auf eine bewährte Finanzierungsform, die Banken zusätzliche Flexibilität bei der Kapitalausstattung verschafft.
Perpetuierliche Anleihen mit Wandeloption
Bei den Wertpapieren handelt es sich um sogenannte Contingent Convertibles, kurz CoCos. Diese können unter bestimmten Bedingungen in Eigenkapital umgewandelt werden. Der Zinssatz ist zunächst fest, wird aber zu festgelegten Zeitpunkten neu angepasst. Für Banken sind solche Instrumente attraktiv, weil sie regulatorisch als Kernkapital anerkannt werden und gleichzeitig keine feste Laufzeit haben.
Standard Chartered nutzt den Singapur-Dollar-Markt gezielt für diese Emission. Die Bank ist in Asien stark vertreten und verfügt dort über eine solide Investorenbasis. Mit der Kapitalmaßnahme verschafft sich das Institut zusätzlichen Spielraum für künftiges Wachstum und erfüllt gleichzeitig die strengen regulatorischen Anforderungen an die Eigenkapitalquote. Anleger dürften die Entwicklung aufmerksam verfolgen, denn solche Emissionen signalisieren oft eine aktive Kapitalplanung der Bank.
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