Aktionäre kippen Deal mit Alcon
Die Anteilseigner von Staar Surgical haben die geplante Übernahme durch Alcon gestoppt. Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung verfehlte die Fusion die notwendige Zustimmung, woraufhin Staar Surgical ankündigte, den Fusionsvertrag mit dem Schweizer Augenheilkonzern zu beenden.
Damit stehen beide Unternehmen vor einer Neujustierung. Alcon muss vorerst auf die geplante Stärkung im Segment implantierbarer Kontaktlinsen verzichten. Staar Surgical wiederum bleibt auf sich gestellt, nachdem ein spürbarer Teil der Aktionäre die Konditionen der Transaktion offenbar nicht mittragen wollte.
Warum die Zustimmung ausblieb, bleibt offen
Welche Motive hinter dem Nein der Aktionäre stehen, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Denkbar ist, dass das Angebot aus Sicht vieler Investoren nicht attraktiv genug war oder Zweifel an den strategischen Vorteilen einer Zusammenführung bestanden. Auch Themen wie Integration, Kultur oder mögliche regulatorische Risiken können in solchen Abstimmungen eine Rolle spielen.
Staar Surgical ist vor allem für implantierbare Linsen bekannt, insbesondere für die ICL-Technologie zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten, und hat zuletzt von der wachsenden Nachfrage nach refraktiven Eingriffen profitiert. Nach dem gescheiterten Deal wird entscheidend sein, wie das Management den weiteren Kurs ohne großen Partner begründet – und ob Alternativen auf den Tisch kommen oder neue Interessenten auftauchen.
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