STAAR Surgical-Aktie: China rettet die Show!

STAAR Surgical übertrifft die Analystenerwartungen für Q1 2026 deutlich, angetrieben durch die wiederaufgenommene Nachfrage aus China und Wachstum in Amerika.

Auf einen Blick:
  • Vorläufige Q1-Umsatzprognose von über 90 Mio. Dollar, Konsens lag bei 67,59 Mio. Dollar
  • China lieferte den Löwenanteil des Wachstums nach Lagerabbau bei Distributoren
  • Amerika wächst weiter zweistellig
  • Geopolitische Risiken in Nahost, EMEA und Asien-Pazifik bleiben ein Thema

Es gibt Tage, an denen eine Aktie einfach explodiert. Für Staar Surgical scheint dieser Tag heute gekommen zu sein. Denn bereits vorbörslich notiert das Papier mit mehr als 20 Plus bei 25,20 USD weit im Plus. Das Unternehmen hatte am Mittwochabend vorläufige Quartalszahlen veröffentlicht, die den Markt schlicht überrumpelten. Nach Börsenschluss startete dann die Rally.

Der Auslöser: STAAR erwartet für das erste Quartal 2026 einen Nettoumsatz von mehr als 90 Millionen Dollar. Das klingt zunächst unspektakulär. Bis man sich die Konsensschätzung der Analysten anschaut. Die lag bei 67,59 Millionen Dollar. Und im Vorjahresquartal hatte STAAR gerade mal 42,6 Millionen Dollar erlöst.

STAAR Surgical Company Aktie Chart

China hatte einfach aufgehört zu bestellen

Was war passiert? Im ersten Quartal 2025 hatten chinesische Distributoren ihre Lagerbestände abgebaut. Minimal shipments, wie das Unternehmen es nennt. Kaum Lieferungen nach China, weil die Händler dort auf vollen Lagern saßen und erst einmal nichts mehr brauchten. Das drückte die Zahlen damals erheblich.

Nun sind die Lagerbestände laut STAAR auf das angestrebte Niveau zurückgekehrt, und China kauft wieder. Den Löwenanteil des Wachstums lieferte demnach eben dieser Markt. Dazu kommt die Region Americas, die weiterhin zweistellig wächst. Das zusammen ergibt einen Umsatz, der die Erwartungen um mehr als ein Drittel übertrifft.

Nicht alles glänzt

STAAR selbst bremst ein wenig. Die verbesserte Umsatzentwicklung und eine schlankere Kostenstruktur sollen zwar zu einem deutlichen Anstieg beim bereinigten EBITDA führen. Allerdings warnt das Management vor anhaltender Volatilität in Teilen des Nahen Ostens sowie in anderen Regionen in EMEA und Asien-Pazifik. Geopolitische und makroökonomische Belastungen, heißt es, könnten das Wachstum beeinträchtigen.

Und noch etwas: Die Zahlen sind vorläufig und ungeprüft. Die vollständigen Ergebnisse sollen Anfang Mai veröffentlicht werden. Man feiert also gerade einen Vorabblick.

67,59 Millionen Dollar hatte der Konsens erwartet. Mehr als 90 Millionen werden es wohl. Manchmal ist der Unterschied zwischen Lager voll und Lager leer eben fast 50 Prozent Umsatzwachstum.

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