St George Mining Aktie: Araxá vor Juli-Machbarkeitsstudie

St George Mining treibt das Araxá-Projekt voran, um die US-Nachfrage nach Seltenen Erden außerhalb Chinas zu bedienen.

Auf einen Blick:
  • Worley als technischer Berater engagiert
  • Erste Machbarkeitsergebnisse für Juli erwartet
  • US-Verteidigungsfrist treibt Entwicklung an
  • Allianz mit REalloys für Abnahmevertrag verlängert

St George Mining beschleunigt die Arbeit am Araxá-Projekt in Brasilien. Der Grund ist nicht nur geologisch, sondern geopolitisch: Die USA wollen chinesische Seltene Erden aus sensiblen Rüstungslieferketten drängen. Für den australischen Entwickler öffnet sich damit ein Zeitfenster. Es ist eng.

Machbarkeitsstudie nimmt Form an

St George hat Worley Engenharia Ltda als technischen Berater für die Machbarkeitsarbeiten am Araxá-Niob-Seltene-Erden-Projekt in Minas Gerais engagiert. Die brasilianische Tochter des globalen Engineering-Konzerns Worley soll unter anderem beim Anlagenkonzept, der Optimierung des Prozessschemas und der Minenplanung helfen.

Der erste Abbau dürfte sich auf kleinere Startergruben konzentrieren. Das senkt die Komplexität am Anfang und kann die Entwicklung beschleunigen. Erste Ergebnisse der Machbarkeitsstudie peilt das Unternehmen für Juli an.

Strategisch prüft St George eine kombinierte Produktion von Niob und Seltenen Erden. Das ist wichtig, weil beide Rohstoffgruppen in Hightech- und Verteidigungsanwendungen gefragt sind. Interessenten aus der Industrie haben bereits Interesse an Abnahmeverträgen und Entwicklungsfinanzierungen signalisiert.

US-Frist erhöht den Druck

Der politische Takt kommt aus Washington. US-Verteidigungsunternehmen dürfen ab dem 31. Dezember 2026 keine aus China stammenden Seltenerdmagnete und -metalle mehr in Waffensystemen verwenden. Das macht alternative Lieferketten plötzlich sehr konkret.

Executive Chairman John Prineas skizziert dafür einen ambitionierten Ablauf: Niob soll in rund zwei Jahren starten, Seltene Erden etwa 18 Monate später folgen. Damit würde Araxá beide Produktgruppen noch vor 2030 in den Markt bringen.

Auf der kommerziellen Seite hat St George die strategische Allianz mit dem US-Unternehmen REalloys verlängert. Ziel ist ein potenzieller langfristiger Abnahmevertrag über bis zu 40 Prozent der Seltenerdproduktion aus Araxá. Der Zeitrahmen für eine verbindliche Vereinbarung wurde von ursprünglich rund vier Monaten auf ein Jahr ausgeweitet.

Das gibt beiden Seiten mehr Raum für metallurgische Tests und die Optimierung des Prozessschemas. REalloys bringt dabei eigene Trenntechnologie ein, die auf eine Mine-to-Magnet-Plattform für US-Regierungs- und Industriekunden ausgerichtet ist.

Techniknetzwerk wird breiter

Neben Worley baut St George ein Netzwerk für Verarbeitungstechnologien auf. Mit Técnicas Reunidas öffnet sich ein europäischer Industriekanal. Mit Boston Metal will das Unternehmen die Anwendung der Schmelzoxid-Elektrolyse für eine effizientere Niobproduktion testen.

In Brasilien arbeitet St George außerdem mit Nanum Nanotecnologia an Verfahren zur Rückgewinnung hochwertiger Magnetmetalle wie Neodym und Praseodym. Das passt zur zentralen Aufgabe: Araxá muss nicht nur groß sein, sondern wirtschaftlich verarbeitbar.

An der Börse bleibt die Aktie volatil. Zum Freitagsschluss lag sie bei 0,07 Euro, nach einem Tagesminus von 2,23 Prozent; auf Monatssicht steht ein Rückgang von 12,69 Prozent. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch beträgt knapp 30 Prozent, während seit Jahresbeginn weiter ein Plus von rund 19 Prozent bleibt.

St George beantragte am 8. Mai die Notierung von 11.295.937 neuen voll eingezahlten Stammaktien, die am 6. Mai ausgegeben wurden. Für einen Junior-Rohstoffwert ist solche Kapitalstrukturierung nichts Ungewöhnliches, sie zeigt aber den laufenden Finanzierungsbedarf der Projektentwicklung.

Im Juli rückt die erste wirtschaftliche Einordnung von Araxá in den Mittelpunkt. Danach soll im dritten Quartal eine aktualisierte Ressourcenschätzung folgen. Diese beiden Bausteine werden bestimmen, ob das Projekt seine strategische Bedeutung auch in belastbare Entwicklungszahlen übersetzen kann.

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