Sprouts Farmers Market hat eine deutliche Abschwächung beim vergleichbaren Umsatz für das vierte Quartal in Aussicht gestellt. Das Unternehmen geht nun von nur 0–2 % Wachstum der vergleichbaren Filialumsätze aus, deutlich unter der bisherigen Dynamik und hinter Wettbewerbern sowie der Lebensmittelinflation von 2,4 % im Dezember. Zugleich belastet eine Sammelklage das Sentiment.
Gründe für die schwächere Prognose
Sprouts führt die gedämpfte Aussicht auf mehrere Faktoren zurück: schwierige Vergleichszeiträume, Anzeichen einer nachlassenden Verbrauchernachfrage und verschärfter Wettbewerb im Bereich Bio- und Naturkost. Bis zum dritten Quartal 2025 hatte das Unternehmen noch von einer anhaltenden Nachfrage nach frischen, organischen Produkten profitiert; Q3 wies ein vergleichbares Wachstum von 5,9 % aus. Diese Dynamik hat sich jedoch abgeschwächt, was sich negativ auf Umsatz und Margen auswirkt.
Sammelklage und Marktreaktion
Eine Sammelklage wirft dem Unternehmen vor, Anleger während eines definierten „Class Period“ über die Stärke der Konsumentenbasis und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Wettbewerbs- und makroökonomischen Einflüssen in die Irre geführt zu haben. Nach Veröffentlichung der Q3-Zahlen und einer herabgesetzten Prognose fiel die Aktie am 29. Oktober 2025 intraday von 104,55 USD auf 77,25 USD – ein Rückgang von 26,11 % an einem Tag. Die rechtlichen Risiken verstärken die Unsicherheit über die kurzfristige Erholung.
Ausblick konkret
Analysten sehen für 2026 ein gemischtes Bild: Deutsche Bank nennt Food-Disinflation und rückläufige staatliche Unterstützungsleistungen als dämpfende Faktoren. Für Sprouts werden nun die kommenden Quartalszahlen richtungsweisend sein. Konkrete Indikatoren: Ein vergleichbares Filialwachstum deutlich über 2 % würde als Stabilisierung gelten; verbleibt es im Bereich 0–2 %, dürfte der Druck auf Umsatz und Bewertung anhalten. Die Frist für Lead-Plaintiff-Anmeldungen läuft am 26. Januar 2026 ab.
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