Sprouts-Aktie: Klagewelle

Nach einer überraschenden Senkung der Jahresprognose sieht sich Sprouts Farmers Market mit Sammelklagen konfrontiert.

Auf einen Blick:
  • Mehrere Anwaltskanzleien rufen zu Sammelklagen auf
  • Aktienkurs stürzte nach Prognosekorrektur um 26% ab
  • Vorwürfe irreführender Finanzaussagen im Raum
  • Unternehmen hält an Expansionszielen fest

Sprouts Farmers Market gerät weiter unter rechtlichen Druck. Mehrere nationale Kanzleien riefen Aktionäre zur Teilnahme an einer Sammelklage auf, nachdem das Unternehmen seine Jahresprognose nach Q3 2025 gesenkt hatte. Die Frist zur Benennung von Lead-Plaintiffs läuft am 26. Januar ab.

Q3-Prognoseschnitt und Vorwürfe

Die aktuellen Klagen gehen auf die Veröffentlichung der Q3-Zahlen 2025 zurück. In Gerichtsakten, unter anderem von Pomerantz und der Schall Law Firm, heißt es, Sprouts und mehrere Führungskräfte hätten zwischen dem 4. Juni und dem 29. Oktober 2025 falsche oder irreführende Aussagen gemacht. Kernvorwurf: Das Management habe die Widerstandsfähigkeit gegenüber makroökonomischem Druck überzeichnet und die Geschwindigkeit des Konsumausgabenrückgangs unterschätzt.

Tatsächlich wuchs der Umsatz im zuletzt berichteten Quartal um 13,1% im Jahresvergleich. Dennoch löste die überraschende Kürzung der Jahresprognose einen starken Vertrauensverlust aus. Der ein­tägi­ge Kursrutsch am 30. Oktober markierte den Wendepunkt, der nun juristische Schritte nach sich zieht.

Sprouts Farmers Market Aktie Chart

Ausblick und technische Lage

Zum Börsenschluss am 5. Januar notierte die Aktie bei 79,94 US-Dollar. Das entspricht einem Rückgang von rund 56% gegenüber dem 52‑Wochen‑Hoch von 182,00 US-Dollar. Kurzfristig testet der Kurs die Unterstützung bei etwa 79,75 US-Dollar. Die Talfahrt hält auch am Dienstag an. Der Titel startete mit einem Minus von 2,25% in den US-Handel.

Unternehmensseitig plant Sprouts weiterhin Expansion: Eröffnungen in neuen Bundesstaaten sollen laut Plan weiter vorangetrieben werden; die erste New‑York‑Filiale in Centereach ist für den 30. Januar angekündigt. Zudem verfolgt das Unternehmen das Ziel, die Filialzahl auf über 1.000 Standorte zu verdoppeln.

Analystenkonsens und anstehende Termine sind klar definierte Messpunkte: Die Analystenmeinung liegt im Schnitt bei „Moderate Buy“ mit einem mittleren Kursziel von 137,86 US-Dollar. Wichtige Termine sind die Lead‑Plaintiff‑Frist am 26. Januar und die nächste Quartalsberichterstattung, in der ein erwartetes EPS von 0,89 US-Dollar als Referenz genannt wird. Diese Ereignisse dürften sowohl die juristische Entwick­lung als auch die kurzfristige Kursdynamik prägen.

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