SpaceX Aktie: Start-Vize Dontchev nennt Zieltermin

Symbolbild, KI-generiert

Nach dem gestrigen Rückgang legt SpaceX heute zu; politische Bedenken zum Rechenzentrumsausbau belasten die Stimmung.

Auf einen Blick:
  • Aktie steigt heute um 4,2 Prozent
  • Rechenzentren sorgen für politische Bedenken
  • Starship-Flug 15 für November angestrebt
  • Aktienübertragung an Kinder im Dezember geplant

SpaceX geriet gestern wegen Sorgen um den US-Rechenzentrumsausbau unter Druck: Laut Reuters verloren die Aktien nahezu 9%. Anleger befürchteten, dass Erfolge der Demokraten bei den Zwischenwahlen den Ausbau bremsen könnten. Heute steigt die Aktie um 4,2% auf 114,74 €.

KI-Geschäft und politische Risiken

Reuters zufolge verbindet die wachsende Abhängigkeit von Einnahmen aus KI-Rechenleistung SpaceX stärker mit dem breiteren Ausverkauf bei Technologie- und KI-Werten. Die Befürchtungen zum Rechenzentrumsausbau bilden damit das politische Umfeld der gestrigen Kursverluste, nicht eine neue Unternehmensentscheidung.

Am Mittwoch berichtete Reuters außerdem, dass Goldman Sachs und Apollo Global Management Investoren für Teile einer KI-Chip-Finanzierung von ungefähr 40 Milliarden $ suchen. Die im Oktober eingegangene Verpflichtung von SpaceX ist ein Leasinggeschäft mit einer von Apollo verwalteten Gesellschaft, keine direkte Kreditaufnahme des Unternehmens. Der Abschluss steht unter Bedingungen und wird vor Jahresende 2026 erwartet.

Ein weiteres politisches Thema betrifft ein mögliches Grundstücksgeschäft nahe Starbase. Die designierte Gouverneurin von Texas, Gina Hinojosa, forderte gestern laut Bloomberg die zuständigen Park- und Wildtierbehörden auf, während ihrer Übergangsphase keine Schritte zum möglichen Verkauf von Staatsparkflächen zu unternehmen. SpaceX ist der potenzielle Käufer.

Starship-Flug als nächster Termin

Für das operative Geschäft nannte der für Starts zuständige SpaceX-Vizepräsident Kiko Dontchev gestern beim UP.Summit einen Termin. Medienberichten zufolge wird der 13. November für Starship-Flug 15 angestrebt; ein bestätigter Starttermin ist das nicht.

SpaceX-Präsidentin Gwynne Shotwell erklärte am 30. Oktober laut Reuters, sie und ihr Ehemann wollten im Dezember mehr als zwei Millionen ihrer SpaceX-Aktien über Trump Accounts an berechtigte Kinder verteilen. Die Übertragung der Aktien in treuhänderische Verwahrung lief bereits.

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