Sony-Aktie: Sprung dank TSMC und starker Prognose!

Sony profitiert von einem Joint Venture mit TSMC für KI-Sensoren und einer optimistischen Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr.

Auf einen Blick:
  • Sony-Aktie springt um knapp 10 Prozent auf 3.420 Yen
  • Joint Venture mit TSMC zur Entwicklung von Bildsensoren der nächsten Generation geplant
  • Nettogewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr um 12,5 Prozent auf 1,16 Billionen Yen angehoben
  • Operativer Gewinn im Spielebereich soll um 30 Prozent auf 600 Milliarden Yen steigen

Manchmal reicht ein Wochenende, um alles zu verändern. Sony verkündete nach Börsenschluss am Freitag gleich zwei Nachrichten auf einmal, und als der Handel in Tokio am Montag wieder öffnete, zog die Aktie um zeitweise gut 12 Prozent nach oben. Zuletzt standen noch knapp 10 Prozent Plus auf dem Kurszettel, bei 3.420 Yen je Aktie.

Der Deal mit TSMC

Sony will gemeinsam mit Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. ein Joint Venture gründen, um Bildsensoren der nächsten Generation zu entwickeln und herzustellen. Sony soll dabei Mehrheitsaktionär und kontrollierender Gesellschafter bleiben. Der Hintergrund ist nicht schwer zu verstehen: Konzernchef Hiroki Totoki sagte auf einem Briefing, die Fertigungskapazitäten hätten die Lieferfähigkeit bei Bildsensoren bisher begrenzt. Mit TSMC als Partner soll das anders werden.

Sony Group Corporation Aktie Chart

Der Blick geht dabei klar in Richtung KI. Sony spricht von wachsender Nachfrage nach „Augen“ für Maschinen, also Sensoren, die in autonomen Systemen und KI-Anwendungen stecken. Die Kapitalausgaben will Sony durch das Gemeinschaftsunternehmen begrenzen, statt alles allein zu stemmen. Klingt vernünftig.

Spiele treiben den Gewinn

Dazu kam die Prognose. Sony erwartet für das im April gestartete Geschäftsjahr einen Nettogewinnsprung von 12,5 Prozent auf 1,16 Billionen Yen. Der Spielebereich soll dabei besonders kräftig zulegen: Der operative Gewinn soll um 30 Prozent auf 600 Milliarden Yen klettern, getrieben von stärkeren Verkäufen eigener Spieletitel.

Zwei Treiber, ein Kurssprung. Für Sony passt das gerade gut zusammen.

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