Solana hat es nicht geschafft, die Unterstützungszone rund um 120 US-Dollar zu halten und ist deutlich nach unten ausgebrochen. Die zuletzt veröffentlichten Zahlen lieferten jedoch starke Ergebnisse und zeichnen ein deutlich positiveres Bild.
Operative Entwicklung überzeugt deutlich
In den vergangenen zwei Wochen hat Solana mehrere strukturelle Erfolge erzielt. Besonders auffällig ist der Rekordwert bei der Tokenisierung realer Vermögenswerte (RWA). Mit einem Total Value Locked von 1,66 Mrd. US-Dollar (Stand 15. Februar) erreicht das Ökosystem ein neues Allzeithoch. Institutionelle Akteure wie Ondo oder Centrifuge treiben diese Entwicklung voran. Gleichzeitig überschritt das Netzwerk die Marke von 200 Milliarden kumulativen Transaktionen, mehr als alle anderen Chains zusammen.
Auch auf der Finanzierungsseite bleibt das Vertrauen hoch. Die dezentrale Börse Jupiter sammelte 35 Mio. US-Dollar ein, ein klares Signal, dass Venture-Kapital trotz der Preisschwäche weiter in das Ökosystem fließt. Zudem erhalten institutionelle Investoren neue Möglichkeiten. Gestaktes SOL lässt sich nun über Strukturen wie Anchorage oder Kamino als Collateral nutzen.
Parallel arbeitet das Netzwerk an mehreren tiefgreifenden Upgrades. Mit SIMD-286 soll die Kapazität auf 100 Millionen Compute Units steigen, was rund 66 % mehr Leistung entspricht. Noch ambitionierter ist Firedancer, ein neuer Validator-Client, der 2026 starten soll und theoretisch bis zu eine Million Transaktionen pro Sekunde ermöglichen könnte. Hinzu kommt das geplante P-Token-Modell (SIMD-0266), das ab Ende 2026 den Ressourcenverbrauch um 98 % senken soll. Ziel ist eine Skalierbarkeit und Resilienz auf institutionellem Niveau.
Solana im Chart-Check
Die Zone zwischen 110,5 und 120 US-Dollar wurde in der Vergangenheit mehrfach getestet und stellt eine wichtige Unterstützung dar. Der Bruch darunter ist ein klar bärisches Signal. Das hängt natürlich auch mit dem schwachen Umfeld im Kryptobereich und der allgemeinen Unsicherheit zusammen. Aktuell deutet jedoch einiges darauf hin, dass sich der Coin stabilisieren könnte. Eine wichtige Marke sind die Tiefs bei rund 78,3 US-Dollar. Sollten diese nicht erneut unterschritten werden und der Kurs gleichzeitig die Hochs bei 91,3 US-Dollar überwinden, würde das für weiter steigende Kurse sprechen. In diesem Fall könnte der Markt die vorherige Unterstützungszone anlaufen, die nun als Widerstand fungiert. Hier Solana im Tageschart.
Den Link zu Tradingview und dem Chart findest du hier: https://www.tradingview.com/x/WQmzLaz5/
Sollte sich der Kurs auf dem aktuellen Niveau halten und nicht unter die genannte Marke fallen, könnte das kurzfristig eine Kaufchance bieten. Entscheidend bleibt jedoch, dass die Hochs bei rund 91 US-Dollar überschritten werden. Gelingt das nicht, spricht vieles für weiter fallende Kurse.
Kommt es an diesen Hochs zu einer Abweisung, kann sich auch eine Short-Chance ergeben. Dabei bleibt allerdings das Risiko hoch, dass der Markt erneut nach oben dreht. Deutlich interessanter wäre eine Abweisung direkt an der Widerstandszone, da sich daraus eher eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung ableiten lässt. Zusätzlich sollte man den Bitcoin im Blick behalten, da er weiterhin eine Art Leitmarkt für den gesamten Kryptosektor darstellt.
Ihr Konrad
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