Solana: Massive Käufe im Abwärtstrend!

Trotz massiver Kursverluste ziehen institutionelle Anleger große Mengen Solana von Börsen ab. Analysten sehen langfristig Potenzial, während kurzfristig die Charttechnik angespannt bleibt.

Auf einen Blick:
  • Massiver Abfluss von SOL-Token von Handelsplätzen
  • Standard Chartered hält an optimistischer Langfristprognose fest
  • Institutionelle ETFs sammeln über eine Milliarde Dollar ein
  • Technologie-Upgrade Alpenglow für 2026 angekündigt

Solana steht an der Börse aktuell massiv unter Druck. Seit Jahresbeginn hat der Kurs rund ein Drittel an Wert verloren, die Stimmung scheint am Boden. Doch hinter den Kulissen zeichnet sich ein überraschender Trend ab: Während der Preis fällt, nutzen große Marktteilnehmer die Schwäche offenbar gezielt zum massiven Einstieg, wie aktuelle Daten von den Krypto-Börsen belegen.

Antizyklisches Handeln der Investoren

Trotz der anhaltenden Korrektur wurden zwischen dem 7. und 10. Februar etwa 1,077 Millionen SOL von zentralen Handelsplätzen abgezogen. Ein solcher Abfluss deutet typischerweise darauf hin, dass Anleger ihre Bestände von kurzfristigen Handelskonten in langfristige Wallets oder DeFi-Anwendungen verschieben. Diese Akkumulation in einen fallenden Markt hinein signalisiert, dass kapitalstarke Investoren das aktuelle Preisniveau als Kaufgelegenheit betrachten und das verfügbare Angebot verknappen.

Charttechnik und Analystenstimmen

Charttechnisch bleibt die Lage bei einem aktuellen Kurs von rund 84,50 US-Dollar angespannt. Zwar deutet der RSI-Indikator auf eine überverkaufte Situation hin, doch Analysten mahnen zur Vorsicht, solange die Widerstandsmarke von 92 US-Dollar nicht zurückerobert wird.

Fundamental stützt jedoch eine neue Einschätzung von Standard Chartered: Die Bank sieht das Kursziel für Ende 2026 bei 250 US-Dollar. Zwar wurde diese Prognose aufgrund der langsameren Adaption angepasst, langfristig hält das Institut jedoch an einer optimistischen Bewertung von 2.000 US-Dollar bis 2030 fest, getrieben durch Solanas Rolle bei Mikrozahlungen.

Institutionelle Stütze und Technologie-Upgrade

Unterstützung kommt auch von institutioneller Seite. Seit der Zulassung der Spot-ETFs Ende 2025 haben Anbieter wie Bitwise und Fidelity laut CoinGecko-Daten über eine Milliarde US-Dollar an Kundengeldern eingesammelt. Diese Zuflüsse bilden ein wichtiges Gegengewicht zur Volatilität im Privatkundensegment. Technologisch richten sich die Blicke nun auf das „Alpenglow“-Upgrade im ersten Quartal 2026. Das Update soll die Transaktionsgeschwindigkeit weiter erhöhen und Solana stärker von der Konkurrenz abheben.

Kurzfristig dominiert zwar die Vorsicht, insbesondere mit Blick auf die Unterstützung bei 78,50 US-Dollar. Die klare Divergenz zwischen fallenden Kursen und steigenden Abflüssen von den Börsen spricht jedoch dafür, dass sich der Markt bereits für den nächsten Zyklus positioniert. Entscheidend wird nun sein, ob diese Angebotsverknappung ausreicht, um den Kurs im Bereich von 85 US-Dollar zu stabilisieren.

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