Solana hat den Schalter umgelegt. Seit dem 1. Juli bestimmen Validatoren und Staker offiziell über die Zukunft des Netzwerks. Das neue On-Chain-Governance-System markiert einen Wendepunkt für die dezentrale Infrastruktur.
Das System ermöglicht bindende Abstimmungen über Protokolländerungen. Validatoren mit mindestens 100.000 delegierten SOL können nun Vorschläge einreichen. Staker behalten ein direktes Veto-Recht gegenüber ihren Validatoren.
Neue Märkte und schnellere Deals
Zeitgleich wächst das Ökosystem. Mit „World“ startete am 1. Juli ein nativer Vorhersagemarkt. Die Plattform wickelt Trades über einen eigenen Stablecoin ab und nutzt Chainlink für externe Daten.
Technisch steht das „Alpenglow“-Upgrade bevor. Es soll die Bestätigungszeiten auf 100 bis 150 Millisekunden senken. Die Veröffentlichung ist für Ende 2026 vorgesehen.
Die Marktreaktion fiel am Freitag positiv aus. Der Kurs stieg um 4,23 Prozent auf 80,62 US-Dollar. Damit verbuchte SOL ein Wochenplus von gut 19 Prozent.
Anpassung der Token-Ökonomie
Der Fokus verschiebt sich nun auf die Tokenomics. Drei Vorschläge sehen vor, die tägliche Verbrennungsrate von SOL massiv zu erhöhen. Parallel dazu soll das Angebot neuer Token sinken.
Große Adressen greifen bereits zu. Forward Industries kaufte im dritten Fiskalquartal rund 500.000 SOL hinzu. Zum 30. Juni hielt das Unternehmen insgesamt 7,55 Millionen Einheiten.
Die fundamentale Nutzung stützt diesen Trend. Mit rund 86 Millionen aktiven Nutzern pro Monat erreicht das Netzwerk einen neuen Meilenstein. Das Volumen tokenisierter Sachwerte stieg Anfang Juli auf 3,3 Milliarden US-Dollar.
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