SoftBank: LINE-MAN-Kapitalerhöhung auf Januar 2027 vertagt

Symbolbild, KI-generiert

Die Maßnahme mit 12.428.298 neuen Aktien soll Ende Januar 2027 stattfinden; SoftBank erwartet geringe Folgen fürs laufende Geschäftsjahr.

Auf einen Blick:
  • Kapitalmaßnahme auf Januar 2027 verschoben
  • 12.428.298 neue LINE-MAN-Aktien vorgesehen
  • SoftBank erwartet geringe Ergebniswirkungen
  • Jefferies hebt SoftBank auf Hold

SoftBank Group hat die geplante Kapitalerhöhung von LY Corporation bei LINE MAN CORPORATION über USD 130 Millionen verschoben. Statt Ende Oktober 2026 soll die Maßnahme nun Ende Januar 2027 erfolgen, wie SoftBank am Freitag mitteilte. Die Auswirkungen auf das konsolidierte Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres dürften nach Einschätzung des Unternehmens minimal ausfallen.

Kapitalmaßnahme mit späterem Zeitplan

Die geplante Kapitalerhöhung umfasst 12.428.298 neue Aktien von LINE MAN CORPORATION. SoftBank bezeichnete den Vorgang als Verschiebung der geplanten Maßnahme; die Einschätzung zu den geringen Ergebnisfolgen bezieht sich ausdrücklich auf das laufende Geschäftsjahr und den konsolidierten Abschluss.

Die SoftBank-Aktie stieg gestern um 0,4%. Der Schlusskurs von 24,18 € markierte damit einen positiven Tagesabschluss.

Jefferies begründet Hochstufung mit geringerem Risiko

Medienberichten zufolge stufte Jefferies SoftBank Group am 28. Oktober von „Underperform“ auf „Hold“ hoch. Gleichzeitig erhöhte das Analysehaus sein Kursziel von JPY 3.140 auf JPY 7.270.

Als Begründung verwies Jefferies auf das nach dem Ausverkauf verringerte Abwärtsrisiko. Die Hochstufung beruhte dem Bericht zufolge nicht auf einer neuen These für zusätzliches Aufwärtspotenzial. Damit stand bei der Neubewertung die geringere Gefahr weiterer Verluste im Vordergrund, nicht eine neu formulierte Wachstumserwartung.

Als nächster bestätigter Berichtstermin steht der 10. November an. Für diesen Tag hat SoftBank Group die Veröffentlichung der Ergebnisse für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 angesetzt. Die angekündigte Ergebnisvorlage betrifft damit einen anderen Zeitraum als die Einschätzung des Unternehmens zu den Folgen der verschobenen Kapitalerhöhung, die sich auf das gesamte laufende Geschäftsjahr bezieht.

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