Zweifel an der Rentabilität hoher KI-Investitionen haben SoftBank Group am Freitag belastet. Reuters berichtete über einen Ausverkauf japanischer Chip- und KI-naher Aktien, bei dem auch SoftBank nachgab. Die Aktie schloss bei 25,95 €.
Finanzierung des KI-Booms im Fokus
Reuters verwies neben den Sorgen über ausreichende Erträge auch auf Zweifel an der nachhaltigen Finanzierung des KI-Booms. Damit standen sowohl die Wirtschaftlichkeit der Investitionen als auch deren Finanzierung im Mittelpunkt des Berichts.
Daneben gibt es Berichte über mögliche Übernahmepläne: Medienberichten vom 17. Oktober zufolge erwog SoftBank den Kauf des US-Sicherheitsdienstleisters Allied Universal. Die Berichte beriefen sich auf mit der Angelegenheit vertraute Personen und beschrieben die Transaktion als Überlegung, nicht als abgeschlossenen Kauf.
Reuters hatte am 16. Oktober unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person berichtet, dass eine solche Transaktion Allied Universal mit etwa 18 Milliarden $ bewerten könnte.
Dividende beschlossen, Anleihe vorzeitig getilgt
Am 23. Oktober genehmigte der Verwaltungsrat von SoftBank eine Zwischendividende von JPY 5,50 je Aktie. Die Ausschüttung beläuft sich insgesamt auf JPY 31.346 Millionen und soll am 2. Dezember 2026 ausgezahlt werden.
Ebenfalls am 23. Oktober meldete SoftBank die abgeschlossene vorzeitige Rückzahlung und Einziehung einer auf Euro lautenden vorrangigen Anleihe. Das Papier trug einen Kupon von 2,875% und wäre am 6. Januar 2027 fällig geworden. Nach Unternehmensangaben standen anschließend keine Schuldverschreibungen dieser Anleihe mehr aus.
Der nächste bestätigte Berichtstermin folgt am 10. November 2026. Für diesen Tag hat SoftBank die Ergebnispräsentation zum zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 angesetzt. Sie umfasst die sechs Monate bis zum 30. September 2026.
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