SoftBank: Goldman Sachs hebt Ziel auf 290 Yen

Goldman Sachs stuft SoftBank auf Kaufen hoch und sieht dank KI-Lösungen ein höheres Gewinnpotenzial. Zusätzlich plant der Konzern ein Batterie-Joint-Venture.

Auf einen Blick:
  • Goldman Sachs erhöht SoftBank-Rating
  • KI-Lösungen treiben Gewinnprognose
  • Batterie-Joint-Venture für Rechenzentren
  • Aktie legt um 4,6 Prozent zu

Analysten sehen Gewinnpotenzial durch KI-Lösungen

Die Analysten von Goldman Sachs haben ihre Einschätzung für die SoftBank Group heute deutlich verbessert. Das US-Investmenthaus hob das Rating von zuvor „Neutral“ auf nunmehr „Kaufen“ an. Gleichzeitig wurde das Kursziel substanziell von zuvor 243 Yen auf 290 Yen nach oben korrigiert. Hintergrund dieser Optimierung ist die Erwartung einer verbesserten Ertragslage, die primär durch die Implementierung und den Vertrieb von KI-Lösungen getrieben werden dürfte.

Für das Geschäftsjahr 2027 prognostiziert Goldman Sachs einen operativen Gewinn von 1,17 Billionen Yen. Damit liegen die Experten rund 12 Prozent über dem Vorjahreswert und übertreffen zudem die unternehmenseigene Zielsetzung von 1,10 Billionen Yen.

Die Schätzungen für das operative Ergebnis in den Jahren 2027 bis 2029 wurden in der Folge um fünf bis zehn Prozent angehoben. Der Markt reagierte positiv auf diese Aussichten: Die Aktie legte heute um 4,6 Prozent zu und notiert aktuell bei 30,50 Euro.

Expansion in den Batteriemarkt für Rechenzentren

Parallel zur Analystenbewertung treibt der japanische Technologiekonzern seine operative Expansion voran. Die Telekommunikationssparte von SoftBank gründet ein Joint Venture mit dem südkoreanischen Unternehmen Cosmos Lab und dem KI-Spezialisten DeltaX. Das neue Gemeinschaftsunternehmen soll in Japan Batterien entwickeln und produzieren, die speziell auf die Anforderungen von KI-Rechenzentren, industriellen Anwendungen und modernen Stromnetzen zugeschnitten sind.

Die Produktion in Osaka soll bereits im Geschäftsjahr 2027 anlaufen, gefolgt von einer geplanten Massenfertigung im darauffolgenden Jahr. Bis zum Geschäftsjahr 2030 streben die Partner einen Jahresumsatz von mehr als 100 Milliarden Yen an. Das Vorhaben unterstreicht die Strategie, die notwendige Infrastruktur für das wachsende KI-Ökosystem im japanischen Markt abzusichern.

Strategische Milliarden-Investitionen im Fokus

Diese operativen Schritte sind eingebettet in eine Reihe massiver Kapitalzusagen. Berichten zufolge engagiert sich SoftBank mit bis zu 35 Milliarden US-Dollar bei OpenAI und stellt weitere 500 Millionen US-Dollar für das Projekt Stargate bereit. Zudem wurde heute bekannt, dass sich der Konzern an einer Finanzierungsrunde in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar für Thrive Holdings beteiligt hat. Thrive fokussiert sich darauf, KI-Anwendungen in Unternehmen zu integrieren, wobei Tools wie TaxAI bereits deutliche Effizienzsteigerungen erzielen konnten.

An der Börse sorgte die Kombination aus positiven Analystenstimmen und den konkreten Expansionsplänen für eine deutliche Erholung. Nachdem das Papier am gestrigen Dienstag noch bei 29,15 Euro aus dem Handel gegangen war, konnte es im heutigen Verlauf die Verluste der vergangenen Handelstage teilweise wettmachen. Die langfristige Wachstumsstory des Konzerns bleibt damit eng mit der Entwicklung des globalen Sektors für Künstliche Intelligenz verknüpft.

SoftBank-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue SoftBank-Analyse vom 13. August liefert die Antwort:

Die neusten SoftBank-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für SoftBank-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

SoftBank: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)