SoftBank Group und ABB prüfen einem Bericht vom gestrigen Samstag zufolge eine Herauslösung des chinesischen Robotikgeschäfts aus der geplanten Übernahme. Bloomberg berichtete laut Reuters über entsprechende Gespräche, die keines der beiden Unternehmen bestätigte. Der geplante Kauf von ABBs Robotikgeschäft hat ein Volumen von 5,4 Milliarden $.
Chinesisches Verbot setzt den Rahmen
SoftBank teilte am Freitag mit, China habe die Übernahme von ABBs Robotikgeschäft in China untersagt. Das Unternehmen erklärte, sich mit ABB über die Transaktion abzustimmen. Zuständig für das Verbot war die chinesische Behörde zur Sicherheitsprüfung ausländischer Investitionen.
Die berichtete Herauslösung des China-Geschäfts soll den geplanten Kauf retten. Sie ist bislang Gegenstand von Gesprächen und keine abgeschlossene Umstrukturierung. Reuters hatte bereits am Donnerstag unter Berufung auf ABB berichtet, dass beide Unternehmen weiter nach einer Lösung suchten und die Transaktion unsicher bleibe.
Die Aktie legte am Freitag um 3,9% zu. Ein Zusammenhang zwischen diesem Anstieg und den Gesprächen über das China-Geschäft ist nicht bestätigt.
Finanzierung und Beteiligungsverkauf im Blick
Reuters berichtete am Freitag außerdem über Sorgen am Markt hinsichtlich der Profitabilität künstlicher Intelligenz. Anleger prüften insbesondere SoftBanks Kreditaufnahme zur Finanzierung seiner OpenAI-Beteiligung genauer. Auch die Kosten zur Absicherung gegen einen Kreditausfall von SoftBank stiegen dem Bericht zufolge.
Daneben verkaufte SoftBank Medienberichten zufolge über die Beteiligungsgesellschaft SVF II Lightbulb (Cayman) einen Anteil von 1,56% an Lenskart. Der Erlös betrug Rs 1.896,2 crore. Insgesamt erwarben 13 institutionelle Investoren die Aktien.
Für den 10. November 2026 hat SoftBank seine Ergebnispräsentation zum zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 angekündigt. Sie umfasst das am 30. September 2026 beendete Halbjahr.
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