Zehn Milliarden Dollar im April, zehn Milliarden Dollar jetzt, und noch mal zehn Milliarden Dollar am 1. Oktober. SoftBank Group zieht sein großes OpenAI-Wette konsequent durch, Tranche für Tranche, ohne zu zögern.
Geliehen, um zu investieren
Die zweite Tranche von zehn Milliarden Dollar fließt dabei nicht einfach aus der Kasse. SoftBank hat sich das Geld über eine sogenannte Bridge-Fazilität geliehen, um die Zahlung durch seinen Vision Fund 2 zu stemmen. Man nimmt also Kredit auf, um in ein Unternehmen zu investieren, das selbst noch keinen Cent Gewinn ausweist. Das ist entweder visionär oder sehr teuer, je nachdem, wie die Geschichte ausgeht.
Masayoshi Sons größte Wette
Insgesamt 30 Milliarden Dollar legt SoftBank in OpenAI an, das war bereits Anfang des Jahres angekündigt worden. Für Masayoshi Son ist das kein Neuland, er hat schon mit WeWork und Arm Holdings gezeigt, dass er Summen in Dimensionen denkt, bei denen anderen schwindelig wird. Arm hat sich zuletzt erholt, WeWork bekanntlich nicht. OpenAI ist die nächste große Probe.
Oktober wird interessant
Die letzte Tranche soll am 1. Oktober folgen. Bis dahin bleibt die Frage, was SoftBank für die 30 Milliarden bekommt, konkrete Konditionen und Beteiligungsquoten hat das Unternehmen nicht öffentlich gemacht. Dreißig Milliarden Dollar auf Pump in ein KI-Startup, das klingt nach einer Schlagzeile, über die man in ein paar Jahren noch reden wird. In welchem Ton, das steht noch offen.
SoftBank-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue SoftBank-Analyse vom 01. Juli liefert die Antwort:
Die neusten SoftBank-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für SoftBank-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 01. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
