SoftBank-Aktie: OpenAI macht den Unterschied!

SoftBank Group erzielt dank OpenAI-Investition Rekordgewinn von 31,7 Milliarden Dollar und übertrifft Analystenerwartungen deutlich.

Auf einen Blick:
  • Nettogewinn mehr als vervierfacht auf umgerechnet rund 31,7 Milliarden Dollar
  • 43,9 Milliarden Dollar Gewinne allein aus der OpenAI-Beteiligung
  • Vision Funds drehten von einem Verlust in einen Gewinn von 6,445 Billionen Yen
  • Analysten hatten 3,531 Billionen Yen geschätzt, SoftBank lieferte 5,003 Billionen

SoftBank Group hat für das Fiskaljahr 2025 einen Nettogewinn von 5,003 Billionen Yen ausgewiesen, umgerechnet knapp 31,7 Milliarden Dollar. Ein Jahr zuvor waren es 1,153 Billionen Yen. Das nennt man wohl eine Gewinnexplosion.

Ein Name erklärt fast alles

OpenAI. SoftBank buchte 43,9 Milliarden Dollar an Gewinnen aus seiner Beteiligung am ChatGPT-Entwickler, für die zwölf Monate bis Ende März. Der japanische Technologieinvestor gehört zu den größten Anteilseignern von OpenAI und hat im Februar zugesagt, weitere 30 Milliarden Dollar in Phasen nachzuschießen. Damit würde SoftBanks Gesamtinvestition in OpenAI auf 64,6 Milliarden Dollar steigen.

Zum Vergleich: Der Analystenkonsens laut Visible Alpha hatte den Jahresgewinn auf 3,531 Billionen Yen geschätzt. SoftBank lieferte 5,003 Billionen. Wer sich da verschätzt hat, weiß es jetzt.

Vision Funds drehen ins Plus

Das Vision Funds-Geschäft, jahrelang Quelle von Verlusten und Spott, wies einen Gewinn von 6,445 Billionen Yen aus. Ein Jahr zuvor stand dort ein Minus von 115,02 Milliarden Yen. Auch das ist vor allem eine OpenAI-Geschichte.

Um die KI-Wetten zu finanzieren, hat SoftBank Schulden aufgenommen, Anteile an Nvidia und der Deutschen Telekom verkauft und sich gegen seine Beteiligung an Arm Holdings Geld geliehen. Die Aktie ist in diesem Jahr bereits rund 37 Prozent gestiegen. Anleger suchen eben nach börsennotierten Vehikeln mit echter OpenAI-Exposition, und SoftBank ist eines der wenigen, das diese Frage mit einem klaren Ja beantworten kann.

PayPay an der Nasdaq

Im März listete SoftBank seinen Zahlungsdienstleister PayPay an der Nasdaq, ein weiterer Schritt, um frisches Kapital für den KI-Hunger zu mobilisieren. Details zum Erlös nannte das Unternehmen nicht, doch die Richtung ist klar: SoftBank baut sich Liquidität auf, um weiter zu investieren.

5,003 Billionen Yen Gewinn. Wer braucht da noch einen Analysten?

SoftBank-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue SoftBank-Analyse vom 13. Mai liefert die Antwort:

Die neusten SoftBank-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für SoftBank-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

SoftBank: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)