SoftBank Aktie: Chipmarkt springt 89,9 Prozent

Japans Technologiebranche erwartet Rekordgewinne durch KI-Nachfrage. SoftBank profitiert von Arm-Beteiligung, die Aktie bleibt jedoch volatil.

Auf einen Blick:
  • Sechstes Rekordgewinnjahr in Japan erwartet
  • Chipmarkt soll 2026 um 89,9 Prozent wachsen
  • SoftBank-Aktie verliert auf Monatssicht 26,6 Prozent
  • Quartalszahlen im August als wichtiger Test

Die japanische Technologiebranche erwartet das sechste Rekordgewinnjahr in Folge. Treiber ist die ungebrochene Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz und Halbleitern. Für SoftBank, das mit seiner Beteiligung am Chipdesigner Arm tief im KI-Geschäft steckt, ist das ein starkes Fundament.

Die Analysten sind optimistisch. SMBC Nikko Securities rechnet für 250 große Unternehmen an der Tokioter Börse mit einem Gewinnplus von 19,3 Prozent im laufenden Fiskaljahr. Nomura Securities und Daiwa Securities sehen die Gewinne 5,9 beziehungsweise 5,1 Prozent steigen. Der Elektroniksektor soll seinen Nettogewinn mehr als verdoppeln. Auch die Präzisionsindustrie mit vielen Chip-Firmen legt voraussichtlich um 19 Prozent zu.

Hinzu kommt: Der globale Chipmarkt wächst rasant. Der Branchenverband WSTS sagt für 2026 einen Sprung von 89,9 Prozent voraus. Im Vorjahr lag das Plus bei 26,2 Prozent. Treiber ist der Bau neuer Rechenzentren für KI-Anwendungen. Die Nachfrage nach entsprechenden Komponenten ist enorm.

Kurs rutscht trotz positiver Aussichten

Die Aktie selbst gibt ein anderes Bild ab. Am Freitag schloss SoftBank bei 33,02 Euro – ein Tagesplus von 2,23 Prozent. Auf Monatssicht verlor das Papier aber 26,62 Prozent. Der kurzfristige RSI von 43,8 deutet auf eine neutrale bis leicht unterkaufte Verfassung hin. Die annualisierte Volatilität liegt mit über 107 Prozent extrem hoch.

Der Widerspruch zwischen Branchenboom und Kursverfall ist auffällig. Anleger scheinen die langfristigen Perspektiven anders zu gewichten als die Analysten.

Ausblick

SoftBank legt im August den Quartalsbericht vor. Die Tokioter Börse dürfte dann zeigen, ob die Gewinnerwartungen der Analysten Bestätigung finden. Japans Regierung hat zudem eine 2,3 Billionen Dollar schwere Technologiestrategie aufgelegt. Der Fokus liegt auf KI und Biotechnologie – ein weiteres Signal für das Umfeld, in dem SoftBank agiert. Die Transformation der Branche läuft. Für den Konzern steht viel auf dem Spiel.

SoftBank-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue SoftBank-Analyse vom 05. Juli liefert die Antwort:

Die neusten SoftBank-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für SoftBank-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 05. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

SoftBank: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)