100 Milliarden Dollar. In Frankreich. Für Rechenzentren. Wer das zum ersten Mal liest, reibt sich kurz die Augen, aber bei SoftBank hat man sich an Dimensionen dieser Art schon fast gewöhnt.
KI-Infrastruktur als neues Lieblingsthema
Laut Bloomberg zieht die SoftBank Group Investitionen von bis zu 100 Milliarden Dollar in französische Rechenzentren in Betracht. Hintergrund ist der konzernweite Ausbau der KI-Infrastruktur, den SoftBank-Chef Masayoshi Son seit Monaten mit wachsender Energie betreibt. Frankreich wäre demnach nicht irgendein Ziel, sondern ein Signal: Europa soll beim KI-Rennen mitspielen, und SoftBank will dabei die Kasse halten.
Erwägen ist nicht Entscheiden
Allerdings, und das verdient einen eigenen Satz: Es geht hier um Erwägungen. Bloomberg berichtet, SoftBank ziehe diese Investitionen in Betracht. Keine Verträge, keine Pressekonferenz, kein Handschlag mit dem Elysee-Palast. Masayoshi Son ist bekannt dafür, mit großen Zahlen in die Öffentlichkeit zu gehen, manchmal folgen Deals, manchmal nicht. Der Vision Fund hat das zur Kunstform erhoben.
Trotzdem kein schlechtes Zeichen
Was bleibt, ist die Richtung. SoftBank bewegt sich weg vom reinen Beteiligungsmodell hin zu handfester Infrastruktur. Rechenzentren sind das Öl des KI-Zeitalters, und wer die Kapazitäten besitzt, sitzt am längeren Hebel. Ob 100 Milliarden am Ende tatsächlich nach Frankreich fließen oder ob Son die Zahl beim nächsten Investorengespräch auf 150 erhöht, ist offen. Beides wäre bei ihm keine Überraschung.
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