Die Societe Generale macht ernst mit dem Rotstift. Wie die Gewerkschaft CGT gestern mitteilte, plant die französische Großbank den Abbau von 1.800 Arbeitsplätzen in Frankreich bis Ende 2027. Das Management informierte die Gewerkschaften über den Reorganisationsplan, der ohne spezifisches Unterstützungsprogramm umgesetzt werden soll.
Die Stellen sollen durch natürliche Fluktuation abgebaut werden. Ein Sozialplan ist offenbar nicht vorgesehen. Die Gewerkschaft reagiert entsprechend kritisch auf diese Ankündigung. Die Bank selbst hält sich bedeckt und lehnte eine Stellungnahme ab.
Gewerkschaft erwartet offizielle Stellungnahme
Laut CGT wird die Societe Generale eine offizielle Erklärung zu den Umstrukturierungsplänen veröffentlichen. Die Financial Times hatte bereits zuvor über die geplanten Stellenstreichungen berichtet. Reuters konnte die Angaben zunächst nicht unabhängig verifizieren.
Der Jobabbau zeigt, dass die Societe Generale unter Druck steht. 1.800 Stellen sind keine Kleinigkeit für eine Bank, die ohnehin mit den Herausforderungen im europäischen Bankensektor zu kämpfen hat. Für Anleger stellt sich jetzt die Frage, ob dieser Schritt ausreicht oder nur der Anfang weiterer Sparmaßnahmen ist. Die nächsten Tage dürften zeigen, wie die Bank ihre Strategie konkret ausgestalten will.
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