So will Beyond Meat die Krise in den Griff bekommen

Bei Beyond Meat kriselt es heftig: Umsatzrückgänge, Finanzchaos und rechtliche Probleme – der Konzern steckt mitten in einer schweren Krise.

Auf einen Blick:
  • Umsatz fällt drastisch
  • Operativer Verlust hoch
  • Finanzkontrollen wackeln
  • Aktie im Penny-Stock-Bereich
  • Neue Personalie soll es richten

Bei Beyond Meat läuft es nicht rund. Das Unternehmen kämpft mit schwacher Nachfrage, sinkenden Umsätzen und gravierenden Problemen im Rechnungswesen. Als Reaktion holt der Konzern den erfahrenen Bilanzprofi Tony Kalajian an Bord. Er übernimmt heute die Verantwortung für die Finanzabteilung. Damit soll die wackelige Buchhaltung stabilisiert werden.

Beyond Meat Aktie Chart

Das machte die neue Personalie notwendig

Hintergrund sind massive Kontrollschwächen. Im November 2025 entdeckte Beyond Meat eine „wesentliche Schwäche“ in den internen Finanzprozessen. Dies führte zu einer verspäteten Veröffentlichung des Quartalsberichts. Die bisherige Leiterin der Buchhaltung wurde Ende Dezember 2025 entlassen. Seither übernahm der Finanzchef die Aufgaben interimistisch. Mit Kalajian soll er nun wieder voll auf seine Rolle als CFO zurückkehren.

Beyond Meat: Die operative Lage bleibt angespannt

Die Umsätze von Beyond Meat in Q3/25 fielen auf 70,2 Mio. US‑Dollar, ein Rückgang von über 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark traf es den US-Markt: Foodservice minus 27 Prozent, Einzelhandel minus 13 Prozent. Der Ausstieg aus China belastet zusätzlich.

Die Profitabilität liegt weit unter Ziel: Bruttomarge nur 10,3 Prozent, operativer Verlust 112 Mio. US‑Dollar.

Beyond Meat: Das sind die weiteren Baustellen

Dazu kommen juristische und finanzielle Probleme. Ein Markenrechtsstreit kostete knapp 39 Mio. US‑Dollar, Wertpapierklagen drohen nach dem Kurseinbruch von 2025. Die Aktie stürzt weiter ab, inzwischen unter einem US‑Dollar, Penny-Stock-Level.

Beyond Meat versucht, mit Kapitalerhöhungen, Aktienplänen und einem Reverse-Split gegenzusteuern. Die nächste entscheidende Prüfung steht Ende Februar/Anfang März 2026 an: Die Zahlen für das vierte Quartal und Gesamtjahr sollen zeigen, ob die Finanzkontrolle und Margenstrategie greifen. Bis dahin bleibt das Unternehmen ein Krisenkandidat.

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