Beim US-Techkonzern Oracle zeigt die KI-Revolution nun eine neue, harte Seite. Das Unternehmen plant deutlich höhere Kosten für seinen Umbau – und dahinter steckt ausgerechnet künstliche Intelligenz.
So will sich Oracle restrukturieren
Der Konzern erhöht die Mittel für sein Restrukturierungsprogramm kräftig. Insgesamt sollen im laufenden Geschäftsjahr nun rund 2,1 Mrd. Dollar für den Umbau fließen. Zuvor hatte das Management noch mit etwa 1,6 Mrd. Dollar gerechnet. Allein zusätzlich kommen nun weitere 500 Mio. Dollar dazu.
Der Hintergrund ist bemerkenswert. Moderne KI-Modelle können mittlerweile immer mehr Programmierarbeit übernehmen. Systeme, die automatisch Software-Code erzeugen, arbeiten schneller und effizienter als viele menschliche Entwickler. Genau deshalb baut Oracle Teile seiner Softwareteams um.
Oracle Aktie Chart
Die Entwicklungsteams werden künftig kleiner. Gleichzeitig sollen sie flexibler arbeiten und schneller neue Produkte liefern. Für viele Beschäftigte bedeutet das jedoch schlechte Nachrichten. Ein Teil der Belegschaft verliert im Zuge der Umstrukturierung seinen Arbeitsplatz. Wie viele Stellen genau betroffen sind, verrät der Konzern bislang nicht.
Oracle steht mit diesem Schritt nicht allein da. Immer mehr große Techfirmen verweisen auf künstliche Intelligenz, wenn sie Personal abbauen oder ihre Organisation umbauen. KI verändert gerade massiv die Arbeitswelt in der Softwarebranche.
Für Oracle-Anleger heißt das
Für Anleger ergibt sich daraus ein zweischneidiges Bild. Auf der einen Seite steigen kurzfristig die Kosten für den Umbau. Auf der anderen Seite könnte KI langfristig die Effizienz deutlich steigern.
Die Botschaft des Managements ist klar: Der Softwaregigant will sich frühzeitig auf eine Zukunft einstellen, in der KI einen großen Teil der Entwicklungsarbeit übernimmt. Für Investoren bedeutet das vor allem eines: Der Wettbewerb im Cloud- und Softwaremarkt dürfte durch KI noch härter werden.
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