So kämpft UPS um das Vertrauen der Anleger!

UPS überrascht mit seinen Q4-Zahlen und einem höheren Ausblick, verschärft aber gleichzeitig den Sparkurs – Anleger stehen vor einer Richtungsfrage.

Auf einen Blick:
  • Q4-Gewinn und Umsatz klar über Erwartungen
  • Ausblick 2026 besser als vom Markt erwartet
  • Milliarden-Sparprogramm läuft auf Hochtouren
  • Zehntausende Jobs und weitere Standorte betroffen
  • Schwaches erstes Quartal belastet die Aktie

Bei UPS brodelt es mächtig. Der Paketriese hat gerade Zahlen vorgelegt, die die Erwartungen der Analysten übertrafen, und gleichzeitig den Sparhammer noch einmal kräftig geschwungen. Das sorgt für reichlich Unruhe unter Anlegern und Analysten.

Im vierten Quartal 2025 übertraf UPS die Erwartungen deutlich. Der Umsatz kletterte auf 24,5 Mrd. Dollar, der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 2,38 Dollar – klar über den Prognosen.

United Parcel Service Aktie Chart

UPS: Ausblick überzeugt!

Auch der Ausblick für 2026 überzeugt: 90 Mrd. Dollar Umsatz und eine EBIT-Marge von knapp zehn Prozent sind angepeilt. Das liegt über dem, was die meisten Experten erwartet hatten.

Zum Vergleich: 2025 standen 88,7 Mrd. Dollar Umsatz und eine Marge von 9,1 Prozent zu Buche.

Harter Umbau

Hinter den starken Zahlen steckt allerdings ein harter Umbau. Bereits 2025 wurden 3,5 Mrd. Dollar Kosten eingespart. Tausende Stellen fielen weg, Dutzende Standorte wurden geschlossen, alte Flugzeuge ausgemustert. Gründe sind das schrumpfende Amazon-Geschäft, Schwierigkeiten mit der US-Post und zusätzlicher Druck durch Zölle und politische Entwicklungen.

Der Sparkurs geht 2026 unvermindert weiter. Weitere 3,0 Mrd. Dollar sollen eingespart werden. Bis zu 30.000 Jobs könnten über natürliche Abgänge, Abfindungsprogramme und Fluktuation verschwinden. Noch einmal 24 Standorte stehen vor dem Aus. Statt neue Frachtmaschinen zu kaufen, setzt UPS verstärkt auf Leasing – das entlastet den Cashflow sofort.

Die Analysten reagieren verhalten. Zwar wurden einige Kursziele leicht angehoben, doch die meisten Ratings bleiben bei „Neutral“. Der Grund: Der Jahresstart 2026 wird richtig schmerzhaft. UPS erwartet im ersten Quartal einen Gewinneinbruch von bis zu 30 Prozent, weil die Kostensenkungen früh wirken, die höheren Erlöse aber erst später kommen.

Kurz gesagt: Ob der große Turnaround wirklich gelingt, zeigt sich erst im Laufe des Jahres.

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