Starke Zahlen, schwache Kursentwicklung – Snowflake liefert im vierten Quartal deutlich über den Erwartungen, doch die Börse reagiert dennoch mit Verkäufen. Was steckt hinter dieser Entwicklung?
Der Cloud-Datenspezialist Snowflake hat die Geschäftszahlen für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 vorgelegt und dabei die Prognosen der Analysten klar übertroffen. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 0,34 Dollar – deutlich über der Konsensschätzung von 0,27 Dollar. Eine beachtliche Wende, wenn man bedenkt, dass das Unternehmen im Vorjahresquartal noch einen Verlust von 0,99 Dollar je Aktie verbucht hatte.
Beim Umsatz zeigte sich ein ähnliches Bild: Mit 1,28 Milliarden Dollar übertraf Snowflake die Erwartungen von 1,26 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Wachstum von rund 30 Prozent gegenüber den 986,8 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum.
Geschäftsjahr mit klarer Trendwende
Für das Gesamtjahr 2026 meldete Snowflake einen Gewinn von 1,38 Dollar je Aktie – Analysten hatten lediglich 1,22 Dollar erwartet. Der Jahresumsatz kletterte auf 4,68 Milliarden Dollar, nach 3,63 Milliarden Dollar im Vorjahr. Auch hier lagen die Erwartungen mit 4,66 Milliarden Dollar leicht darunter.
Die Zahlen dokumentieren einen bemerkenswerten Turnaround: Vom Verlust in die schwarzen Zahlen, von Zweifeln an der Profitabilität zu soliden Margen. Genau das, was Anleger eigentlich sehen wollen.
Warum der Kurs trotzdem unter Druck gerät
Doch die Börse zeigte sich unbeeindruckt. Nach einem kurzen Anstieg von fünf Prozent drehte die Aktie im nachbörslichen Handel ins Minus und verlor zeitweise bis zu 2,6 Prozent auf 165,90 Dollar. Die Erklärung liegt in zwei Faktoren: Zum einen hat die Aktie bereits eine hohe Bewertung erreicht, die wenig Spielraum für Enttäuschungen lässt. Zum anderen belasten Unsicherheiten rund um künstliche Intelligenz die Stimmung.
Investoren fragen sich, ob KI-Tools wie ChatGPT mittelfristig Teile des Geschäftsmodells unter Druck setzen könnten. Diese Sorge wiegt schwerer als die aktuell guten Zahlen. Die Reaktion zeigt: Bei Tech-Aktien mit ambitionierten Bewertungen braucht es mehr als solide Ergebnisse – es braucht auch überzeugende Zukunftsaussichten, die alle Zweifel ausräumen.
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