Snowflake-Aktie: Einfach nur gut!

Die Snowflake-Aktie hat sich bereits zuletzt gut entwickelt, doch am heutigen Donnerstag schießt sie mit 35% völlig durch die Decke. Was steckt hinter der Kursexplosion?

Auf einen Blick:
  • Deutliche Erweiterung der strategischen Partnerschaft mit Amazon
  • Umsatz und Gewinn im letzten Quartal über den Markterwartungen
  • Anhebung der Prognosen für Umsatz und Marge für das Gesamtjahr

Die Snowflake-Aktie hat sich bereits in den letzten Tagen gut entwickelt, doch am heutigen Donnerstag schießt sie mit einem Kursgewinn von über 35 Prozent völlig durch die Decke. Was steckt hinter der Kursexplosion des Cloud-Datenkonzerns?

Mehrere positive Kurskatalysatoren

Der Grund für das Kursfeuerwerk der Snowflake-Aktie sind die gestern Abend nach US-Börsenschluss vorgelegten Quartalszahlen, die gleich mehrere massive positive Katalysatoren gleichzeitig bereithielten.

Das absolute Highlight war die Meldung einer weitreichenden, fünfjährigen Partnerschaft mit Amazon Web Services. Snowflake verpflichtet sich dabei, sechs Milliarden US-Dollar in die Cloud-Infrastruktur von Amazon zu investieren – ein gewaltiges Upgrade zum vorherigen Vertrag. Im Gegenzug erhält Snowflake massive Rabatte auf Amazons maßgeschneiderte Graviton-KI-Prozessoren. Investoren feiern dies, weil es die langfristigen Gewinnmargen absichert und Amazon als stärksten Vertriebspartner fest an Snowflake bindet.

Ebenso feiert die Börse Zahlen, die deutlich über den Erwartungen lagen. Die Angst vor einer Verlangsamung des Geschäfts war demnach unbegründet.

Snowflake meldete einen Quartalsumsatz von 1,39 Milliarden US-Dollar (+33 % im Jahresvergleich) und schlug die Analystenschätzungen (1,32 Milliarden Dollar) deutlich. Auch der bereinigte Gewinn pro Aktie fiel mit 0,39 Dollar deutlich besser aus als die erwarteten 0,32 Dollar.

Für das komplette Geschäftsjahr rechnet das Management nun mit einem Produktumsatz von rund 5,84 Milliarden US-Dollar. Zuvor wurden 5,66 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt. Auch die bereinigte operative Marge soll mit 12,5 Prozent höher ausfallen als von der Wall Street befürchtet.

Die Angst war unbegründet

Software-Aktien wurden in den letzten Monaten extrem abgestraft, weil Investoren Angst hatten, dass generative KI-Startups das alte Enterprise-Software-Modell zerstören. Snowflake hat nun bewiesen, dass das Gegenteil der Fall ist: Unternehmenskunden migrieren ihre Datenmassen massiv zu Snowflake, um überhaupt erst KI-Modelle darauf laufen zu lassen. Die hauseigenen KI-Werkzeuge verzeichneten das stärkste sequentielle Wachstum der Unternehmensgeschichte.

Snowflake-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Snowflake-Analyse vom 28. Mai liefert die Antwort:

Die neusten Snowflake-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Snowflake-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Snowflake: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)