Die Aktie von Snowflake notierte heute 3,24 Prozent schwächer. Argus Research nutzte die jüngste Kursschwäche nach enttäuschenden Zahlen für das dritte Quartal jedoch für eine Hochstufung auf „Buy“. Analyst Joseph Bonner sieht in der aktuellen Bewertung einen guten Einstiegspunkt für Anleger.
Das verbrauchsbasierte Erlösmodell des Unternehmens führe zwar mitunter zu schwankenden Ergebnissen, räumt Bonner ein. Gleichzeitig wachse Snowflake aber weiterhin mit rund 30 Prozent und damit deutlich schneller als die meisten anderen IT-Unternehmen. Zudem expandierten die Margen mit zunehmender Größe, was der Analyst als Zeichen guten Managements wertet.
Google-Partnerschaft bringt Gemini in die Plattform
Besonders hebt Argus die erweiterte Zusammenarbeit mit Google Cloud hervor. Googles Sprachmodell Gemini 3 ist nun nativ in Snowflake Cortex AI verfügbar. Kunden können damit generative KI-Anwendungen skalieren, ohne Daten zwischen Plattformen verschieben zu müssen. Das verbessert nach Bonners Einschätzung Sicherheit, Compliance und Performance.
Der Analyst sieht darin einen weiteren Beleg für die kritische Nachfrage nach der Fähigkeit von Snowflake, Kundendaten zu strukturieren und zu vereinheitlichen. Dies ermögliche es Unternehmen erst, GenAI-Anwendungen zu entwickeln.
Palantir-Kooperation zielt auf agentenbasierte KI
Kürzlich kündigte Snowflake zudem eine Partnerschaft mit Palantir an. Die Integration der AI Data Cloud von Snowflake mit Palantirs Foundry und den KI-Plattform-Produkten soll Kunden helfen, schnell agentenbasierte GenAI-Lösungen zu entwickeln und einzusetzen. Solche autonomen KI-Agenten gelten als nächster Entwicklungsschritt nach den aktuellen Chatbot-Anwendungen.
Argus Research setzt ein Kursziel von 300 US-Dollar für die Aktie. Für Anleger stellt sich nun die Frage, wie nachhaltig das Wachstum bei zunehmender Konkurrenz im Cloud-Datenmarkt bleibt. Die neuen Partnerschaften könnten Snowflake jedoch eine zentrale Rolle in der Unternehmens-KI sichern.
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