Die Aktie von Smith & Wesson legte im nachbörslichen Handel um rund 12 Prozent zu, nachdem das Unternehmen Zahlen für das dritte Geschäftsquartal vorgelegt hatte, die über den Erwartungen der Analysten lagen. Der Umsatz kletterte um 17,1 Prozent auf 135,71 Millionen Dollar und übertraf damit die Prognosen um mehr als 10 Millionen Dollar. Verantwortlich für diese Entwicklung waren vor allem gestiegene Verkäufe von Handfeuerwaffen.
Auslieferungen an Sportgeschäfte steigen um 28 Prozent
CEO Mark Smith zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung und verwies auf Marktanteilsgewinne bei gleichzeitig stabiler Preissetzungsmacht. Auffälig ist der Anstieg der Auslieferungen von Handfeuerwaffen an den Sportartikelhandel um 28 Prozent. Diese Entwicklung dürfte dem Unternehmen geholfen haben, seine Gewinnmarge um 210 Basispunkte auszubauen.
Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 0,08 Dollar, nach 0,03 Dollar im Vorjahresquartal. Damit übertraf Smith & Wesson die Erwartungen um 0,03 Dollar je Aktie. Ohne wiederkehrende Sonderposten erreichte das Unternehmen einen Gewinn von 16,8 Millionen Dollar, was einer Marge von 12,4 Prozent entspricht. Im Vorjahreszeitraum hatte diese noch bei 12 Prozent gelegen.
Smith & Wesson Brands, Inc. Aktie Chart
Lagerabbau ermöglicht mehr Produktion
Ein wichtiger Faktor für die verbesserte Profitabilität liegt in den Bemühungen der vergangenen zwölf Monate, die Lagerbestände zu reduzieren. Diese Anpassung versetzt den Waffenhersteller nun in die Lage, die Produktion zu steigern und auf die Marktnachfrage zu reagieren. Für das vierte Geschäftsquartal rechnet der Vorstand mit einem Umsatzanstieg von 10 bis 12 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Auf der Bilanzseite zeigt sich eine deutliche Verbesserung: Der freie Cashflow drehte ins Positive und erreichte 16,8 Millionen Dollar, nachdem im Vorjahresquartal noch ein negativer Wert von 16,15 Millionen Dollar zu Buche stand. Der operative Cashflow verbesserte sich von minus 9,8 Millionen auf plus 20,45 Millionen Dollar.
Die starke Kursreaktion zog auch die Aktien anderer Waffenhersteller wie Sturm, Ruger & Company und Vista Outdoor mit nach oben. Bleibt abzuwarten, wie nachhaltig sich die verbesserte Nachfrage entwickelt und inwieweit die angekündigte Produktionssteigerung tatsächlich in höhere Margen mündet.
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