Bei SLB brodelt es. Der weltgrößte Ölfelddienstleister sorgt nach den Zahlen für das vierte Quartal für Bewegung an der Börse – und für hochgezogene Augenbrauen bei Analysten.
Trotz schwieriger Rahmenbedingungen zeigt der Konzern mehr Widerstandskraft als viele erwartet hatten.
Zahlen Q4/25 SLB im Überblick
| Kennzahl | Gemeldet | Veränderung |
| Umsatz | 9,75 Mrd. Dollar | + 5,0 Prozent |
| Gewinn | 0,82 Mrd. Dollar | – 24,8 Prozent |
Beim Gewinn sieht es auf den ersten Blick schlechter aus. Der Gewinn sank deutlich. Bereinigt fiel der Rückgang moderater aus und lag dennoch über den Erwartungen. Die Botschaft dahinter: SLB liefert besser ab als befürchtet.
Schlumberger Aktie Chart
SLB: Analysten schrauben Ziele nach oben
Eine ganze Reihe großer Investmenthäuser schraubte ihre Kursziele nach oben. Kaum ein Analyst blieb skeptisch. Viele bestätigten Kaufempfehlungen oder stuften die Aktie weiter positiv ein. Einige trauen dem Papier nun sogar Kurse bis nahe 60 Dollar zu.
Diese Analysten nahmen nach der Veröffentlichung der Geschäftszahlen Änderungen an ihren Kurszielen für SLB vor.
- B of A Securities: Analyst Chase Mulvehill bestätigte die Einstufung Buy und erhöhte das Kursziel von 50 auf 55 US-Dollar.
- BMO Capital: Analyst Phillip Jungwirth hielt an der Bewertung Outperform fest und hob das Kursziel von 53 auf 55 US-Dollar an.
- Susquehanna: Analyst Bascome Majors bestätigte die Einstufung Positive und erhöhte das Kursziel von 52 auf 58 US-Dollar.
- RBC Capital: Analyst Keith Mackey behielt die Bewertung Outperform bei und erhöhte das Kursziel von 51 auf 54 US-Dollar.
- JP Morgan: Analyst Arun Jayaram bestätigte die Einstufung Overweight und erhöhte das Kursziel deutlich von 43 auf 54 US-Dollar.
- Barclays: Analyst David Anderson beließ die Aktie auf Overweight und hob das Kursziel von 47 auf 49 US-Dollar an.
- Citigroup: Analyst Scott Gruber bestätigte die Einstufung Buy und erhöhte das Kursziel von 53 auf 56 US-Dollar.
Warum dieser Optimismus? SLB richtet sich neu aus. Der Fokus wandert weg vom reinen Bohrgeschäft. Stattdessen setzt der Konzern stärker auf Produktion, Förderoptimierung und digitale Lösungen. Künstliche Intelligenz spielt dabei eine größere Rolle. Zusätzlich wächst das Geschäft mit Rechenzentren rasant. Das macht SLB weniger abhängig von schwankenden Ölpreisen.
Dabei ist das Umfeld alles andere als freundlich. Niedrige Rohstoffpreise, geopolitische Risiken und ein Überangebot am Ölmarkt drücken die Branche. Umso bemerkenswerter wirkt die Stabilität des Konzerns.
Unterm Strich zeigt sich ein klares Bild: SLB kämpft sich durch den Sturm. Analysten glauben an die Strategie. Anleger wittern Chancen. Die große Frage bleibt: Reicht das, um den Aufwärtstrend dauerhaft zu zünden?
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