SLB (früher: Schlumberger), einer der größten Öl-Dienstleister der Welt, hat die Erwartungen der Wall Street im vierten Quartal klar übertroffen und überrascht mit starken Zahlen und kühnen Plänen für 2026.
Die Ergebnisse kamen vor allem dank der großen ChampionX-Übernahme zustande, die dem Unternehmen frischen Umsatz und Profit brachte und das Angebot um Chemikalien sowie Hebetechnologien erweiterte.
Schlumberger Aktie Chart
SLB hat einen Spezialisten für Förderchemikalien und künstliche Hebesysteme gekauft. Damit kann SLB Öl- und Gaskunden mehr Technik aus einer Hand liefern, verdient stabiler im laufenden Betrieb bestehender Felder und macht sich weniger abhängig von neuen Bohrprojekten.
Im vierten Quartal meldete SLB ein bereinigtes Ergebnis von 78 US-Cent je Aktie – deutlich mehr als Analysten vorausgesagt hatten – und die Einnahmen lagen bei rund 9,75 Mrd. Dollar. Auch der Umsatz in Nordamerika stieg kräftig, trotz eines eher verhaltenen Umfelds in der Region.
SLB: Dividende und Aktienrückkauf
SLB will über 4 Mrd. Dollar an Aktionäre zurückgeben in Form einer Erhöhung der Dividende und eines Aktienrückkaufprogramms. Das Signal ist klar: Die Kasse stimmt, und man will Anleger belohnen.
Die SLB-Aktie war im letzten Monat ein Outperformer: Sie legte um 30 Prozent auf fast 50 Dollar zu. Seit Anfang Januar legte SLB mehr als 20 Prozent zu, weil Investoren auf mögliche Chancen im maroden venezolanischen Ölsektor setzen. Viele sehen darin ein Bonus-Szenario, sollte dort der Wiederaufbau starten.
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