SKF hat im ersten Quartal einen bereinigten operativen Gewinn von 2,95 Milliarden Schwedischen Kronen gemeldet. Das klingt zunächst nach einer soliden Zahl. Und gemessen an der Analystenprognose von 2,74 Milliarden ist es das auch. Doch der Vergleich zum Vorjahreswert von 3,23 Milliarden zeigt, wohin die Reise geht: nach unten. Das bereinigte EPS lag bei 4,25 SEK, nach 4,71 im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz fiel auf rund 21,87 Milliarden Kronen, ein Rückgang von knapp 8,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Immerhin: Das organische Wachstum lag bei plus 2,4 Prozent, und die bereinigte operative Marge hielt sich stabil bei 13,5 Prozent. SKF hat also nicht an Substanz verloren, auch wenn die Gesamtzahlen wegen Währungsgegenwind schwächer aussehen als sie vielleicht sind. Im ersten Quartal belastete dieser Effekt das operative Ergebnis mit rund 800 Millionen Kronen.
Der CEO wählt vorsichtige Worte
CEO Rickard Gustafson sagte in seinem Statement, man erwarte für das zweite Quartal eine Marktnachfrage auf ähnlichem Niveau wie im ersten. Organisch rechne SKF mit einem Umsatz, der sich relativ unverändert zum Vorjahr zeige, allerdings gegen anspruchsvollere Vergleichswerte. Dann kam der Satz, der nachdenklich stimmt: „Geopolitische Turbulenzen, einschließlich des Konflikts im Nahen Osten, verstärken die Gesamtunsicherheit.“
Das ist kein Standardsatz. SKF ist ein Seismograph der globalen Industrie, beliefert Hersteller von Windturbinen, Industriewerkzeugen und Autos. Wenn Gustafson sagt, dass geopolitische Spannungen Investitionsentscheidungen und Auftragseingang belasten, besonders in Europa und den Schwellenländern, dann ist die Lage ernst.
Der Ausblick ist das eigentliche Thema
Für das Gesamtjahr 2026 hält SKF an seiner Investitionsplanung von rund 5 Milliarden Kronen fest. Die Kosten im Zusammenhang mit der Abspaltung des Automobilbereichs und der Optimierung des Produktionsnetzwerks sollen zwischen 2,5 und 3 Milliarden Kronen liegen, unverändert gegenüber früheren Angaben. Immerhin soll der Währungsgegenwind im zweiten Quartal deutlich nachlassen: minus 100 Millionen statt minus 800 Millionen Kronen Belastung auf das operative Ergebnis.
Das ist wohl der einzige echte Lichtblick im Ausblick. Alles andere klingt nach Halten, nicht nach Aufbruch. Q1 verlief letztendlich besser als erwartet vom Markt. Ob Q2 das auch wird, steht auf einem anderen Blatt.
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