Sk Square Aktie: 8,11-Prozent-Sturz auf 850.000 KRW

Die SK Square Aktie verliert nach einem Monat fast die Hälfte ihres Wertes, ausgelöst durch den Absturz der Tochter SK Hynix und eine breite Marktkorrektur in Südkorea.

Auf einen Blick:
  • Täglicher Kursverlust von über acht Prozent
  • Monatsverlust von fast fünfzig Prozent
  • Abhängigkeit von SK Hynix-Beteiligung
  • Gehebelte Positionen verstärken Verkaufsdruck

Die Tech-Euphorie in Seoul schlägt in Panik um. Mittendrin verliert die SK Square Aktie massiv an Boden. Der südkoreanische Tech-Sektor erlebt derzeit eine beispiellose Korrektur.

Am Mittwoch sackte der Kurs um 8,11 Prozent auf 850.000 KRW ab. Damit beschleunigt sich die Talfahrt der vergangenen Wochen. Die Aktie hat innerhalb eines Monats fast die Hälfte ihres Wertes verloren.

Der Hynix-Absturz zieht SK Square mit

Die Entwicklung hängt direkt mit der wichtigsten Beteiligung zusammen. SK Square hält 20,5 Prozent an SK Hynix. Der Speicherchip-Riese verlor nach seinen Quartalszahlen am Mittwoch rund zwölf Prozent an Wert.

Anleger zweifeln zunehmend an der Profitabilität des Halbleitermarktes. Hohe Bewertungen und Fragen zur künftigen Preismacht belasten die Stimmung. Da SK Hynix der wertvollste Vermögenswert im Portfolio ist, reagiert die Holding-Aktie empfindlich.

Der gesamte südkoreanische Markt geriet parallel dazu unter Druck. Der Leitindex KOSPI verlor innerhalb von zwei Tagen mehr als ein Fünftel an Wert. Der Index steht nun rund 40 Prozent unter seinem Rekordhoch.

Gehebelte Positionen beschleunigen den Fall

Der Kursrutsch zwang viele Anleger dazu, ihre gehebelten Positionen aufzulösen. Diese hohe Verschuldung privater Investoren verstärkte den Verkaufsdruck am Dienstag und Mittwoch erheblich. Marktbeobachter werten dies als Anzeichen für eine marktweite Bereinigung.

Hinzu kommen globale Sorgen über die hohen Ausgaben für Künstliche Intelligenz. Investoren fordern konkrete Erträge für die Milliardeninvestitionen in Rechenzentren. Fortschritte chinesischer Konkurrenten bei der Chipherstellung verschärfen die Konkurrenzsituation zusätzlich.

Technisch ist die Aktie inzwischen extrem überverkauft. Der Relative-Stärke-Index (RSI) markiert mit 32,4 einen technischen Tiefstand. Ob eine Stabilisierung gelingt, hängt nun maßgeblich von den nächsten Nachfragesignalen für KI-Chips aus den USA und China ab.

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