Zwei Meldungen, kurz hintereinander, und beide erzählen dasselbe: SK Hynix hat gerade keine wirklichen Probleme. Zumindest keine, die das Unternehmen nicht selbst im Griff zu haben scheint.
Die Nachfrage läuft davon
Zunächst zur HBM-Front. SK Hynix meldet, dass die Nachfrage seiner Kunden nach High Bandwidth Memory für die kommenden drei Jahre die eigene Produktionskapazität weit übersteigt. Weit. Das ist kein vorsichtiger Formulierungstrick, das ist eine klare Aussage über ein strukturelles Ungleichgewicht, das dem Unternehmen in die Karten spielt. Wer knapp ist, bestimmt den Preis.
SK Hynix ist im HBM-Markt längst keine Randerscheinung mehr, sondern einer der wenigen Lieferanten, die KI-Chip-Hersteller wie Nvidia überhaupt bedienen können. Dass die Nachfrage die Kapazität auf drei Jahre hinaus übersteigt, ist demnach nicht nur eine Bestandsaufnahme, sondern ein Versprechen an die Investoren: Hier läuft das Geschäft.
Sk hynix Inc. Aktie Chart
Wolfram? Alles gut
Daneben noch die Wolfram-Frage. Der Rohstoff ist ein kritischer Bestandteil in der Halbleiterfertigung, die Preise sind zuletzt gestiegen, und mancher Analyst hatte sich gefragt, ob das die Margen drückt. SK Hynix winkt ab: Die Lagerbestände reichen aus, trotz der Preiserhöhungen. Details nannte das Unternehmen nicht, aber die Botschaft ist eindeutig.
Zu schön, um wahr zu sein?
Natürlich darf man skeptisch bleiben. Unternehmen, die gleichzeitig melden, dass die Nachfrage explodiert und die Rohstoffversorgung gesichert ist, haben manchmal ein Interesse daran, dass das so klingt, wie es klingt. Und drei Jahre sind in der Halbleiterbranche eine Ewigkeit, in der sich Nachfragezyklen mehrfach drehen können.
Aber für den Moment liest sich das Bild bei SK Hynix ordentlich. Volle Auftragsbücher, volle Lager. Es könnte deutlich schlechter laufen.
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