Die Aktie von SK Hynix gehört am Mittwoch zu den stärksten Werten im südkoreanischen Handel. Der Speicherchip-Hersteller verzeichnet Kursgewinne von bis zu 6 Prozent und treibt gemeinsam mit Samsung Electronics den Kospi-Index um beachtliche 3,9 Prozent nach oben. Die Technologieschwergewichte profitieren von einer insgesamt freundlichen Stimmung an den asiatischen Börsen, wobei vor allem die sinkenden Ölpreise Erleichterung bringen.
Längerfristige Verträge gegen Versorgungsengpässe
Rückenwind erhält der Sektor durch Überlegungen bei Samsung Electronics, die Vertragsstrategie für Speicherchips grundlegend zu ändern. Laut einem Bloomberg-Bericht prüft der Konzern eine Umstellung auf mehrjährige Verträge. Damit würde sich das Unternehmen von den bisherigen kurzfristigeren Vereinbarungen lösen. Ziel ist es, die Versorgung angesichts wachsender Engpässe zu stabilisieren.
Diese strategische Neuausrichtung dürfte die gesamte Branche betreffen. SK Hynix als einer der weltweit führenden Hersteller von Arbeitsspeicher könnte von einer stabileren Auftragslage profitieren. Die Nachfrage nach Speicherchips bleibt hoch, während gleichzeitig Lieferkettenprobleme die Verfügbarkeit einschränken.
Technologiewerte dominieren den Handelstag
Auch in Tokio zeigt sich ein ähnliches Bild. Halbleiteraktien wie Advantest legen um 6,1 Prozent zu, Renesas gewinnen 2,3 Prozent. Der Technologieinvestor Softbank verteuert sich um 6,0 Prozent. Der breite Topix-500-Index macht einen Satz um 2,4 Prozent nach oben.
Die sinkenden Ölpreise wirken unterstützend auf die Märkte. Brent-Öl fällt um 2,3 Prozent auf gut 101 Dollar, WTI gibt sogar um 3,2 Prozent nach. Marktteilnehmer sprechen von einer technischen Gegenbewegung nach dem vorangegangenen Anstieg, auch wenn der Iran seine Angriffe auf die Energieinfrastruktur im Nahen Osten fortsetzt.
Im Fokus der Anleger steht nun der Zinsentscheid der US-Notenbank am Abend. Eine Zinsänderung wird nicht erwartet, spannend bleibt jedoch, wie sich die Fed zu den Risiken steigender Inflation und möglicher Konjunkturschwäche durch höhere Energiepreise äußern wird. Die Hoffnungen auf Zinssenkungen sind zuletzt deutlich zurückgegangen.
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