SK Hynix-Aktie: Das soll noch längst nicht alles gewesen sein!

SK Hynix plant Verdreifachung der Wafer-Kapazität bis 2034. Der Aktienkurs reagiert mit deutlichen Zugewinnen auf die langfristige Strategie.

Auf einen Blick:
  • Wafer-Kapazität soll sich verdreifachen
  • Aktie legt um über sieben Prozent zu
  • Langfristige Pläne geben Anlegern Sicherheit
  • Struktureller Wandel statt Nachfragespitze erwartet

Die SK Hynix-Aktie geriet zuletzt merklich unter Druck, denn an den Märkten machten sich Überlegungen darüber breit, ob die Hausse im Halbleitersegment vielleicht schon etwas über das Ziel hinausgeschossen sein könnte. Nachdem manche Aktie sich im Wert binnen eines Jahres mehr als verzehnfachte, steht die Frage im Raum, ob das rasante Wachstum da noch schritthalten kann.

SK Group-Vorsitzender Chey Tae-won wagte nun die Flucht nach vorn und ließ gegenüber „Nikkei Asia“ wissen, dass man für die kommenden Jahre noch sehr viel größere Pläne habe. Bis zum Jahr 2034 soll demnach die Wafer-Kapazität verdreifacht werden, um der wachsenden Nachfrage gerecht werden zu können.

SK Hynix will einen Marathon hinlegen

Derart langfristige Pläne geben den Anlegern etwas mehr Sicherheit. Sie sprechen dafür, dass wir es eben nicht mit einer Nachfragespitze, sondern viel mehr einem strukturellen Wandel im Segment zu tun haben. Darauf reagiert die Aktie mit Zugewinnen. Im frühen Handel ging es am Donnerstag an den hiesigen Handelsplätzen um mehr als sieben Prozent aufwärts.

SK Hynix Aktie Chart

Neue Rekorde kann SK Hynix damit zwar noch nicht schreiben. Zumindest konnten die Gewinnmitnahmen aber erst einmal ausgestoppt werden und den Bären wird der Wind aus den Segeln genommen. Ausruhen können Aktionäre sich darauf allerdings noch nicht.

Hübsche Pläne

Denn die Pläne von SK Hynix bedeuten natürlich noch lange nicht, dass jene auch erfüllt werden können. Es bleiben viele offene Fragen, darunter auch, wie lange die Kundschaft noch exorbitante Margen zu zahlen bereit ist und ob Konkurrenz aus China das Feld noch aufmischen könnte. Auch wenn die Auftragsbücher prall gefüllt sind und SK Hynix Quartal für Quartal Milliardengewinne einstreicht, so bleiben dennoch potenzielle Stolpersteine bestehen. Auf dem noch immer sehr hohen Niveau können auch kleinere Enttäuschungen den Aktienkurs schwer unter Druck setzen.

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